Feldroboter
Cornelia Krieg | am

Agritechnica zeigt Künstliche Intelligenz und Robotik auf dem Feld

Agrarprodukte optimieren und dabei gleichzeitig Klima und Artenvielfalt zu schonen? Neue Technologien machen es möglich.

Der Einsatz von Robotern und die Digitalisierung in der Landwirtschaft - das sogenannte Smart Farming - gehören zu den Schwerpunkten derAgritechnica. Bei vielen der teilnehmenden Firmen geht es um Technologien und Verfahren, mit denen sich der Ertrag bei der Ernte erhöhen und gleichzeitig ein schonenderer Umgang mit natürlichen Ressourcen erreichen lässt.

Technik-Branchentreff wirbt um mehr Verständnis für Landwirte

Ein übergreifendes Thema des internationalen Technik-Branchentreffens der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ist die weltweite Verflechtung von Produktionsprozessen. Unter dem Motto "Global Farming - Local Responsibility" ("Globale Landwirtschaft - lokale Verantwortung") sollen neue Ansätze diskutiert werden, um mehr Verständnis für die Arbeit von Bauern zu schaffen.

Nach Angaben der DLG kann moderne Landtechnik wichtige Beiträge liefern, damit allgemeine Ziele wie die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung, die Sicherung biologischer Vielfalt und mehr Klimaschutz besser erreicht werden können. Dazu bietet die Agritechnica ein eigenes Rahmenprogramm. Hightech-Anwendungen spielten eine zunehmende Rolle, um diese Ziele umsetzen zu können.

 

"Precision Farming" im Agritechnica-Programm

"Precision Farming" ("Präzisionslandwirtschaft") steht ebenfalls auf dem Programm. Dabei geht es um die teils zentimetergenaue Steuerung des Aussäens, Düngens, Jätens oder Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln auf dem Acker sowie um die Analyse der Böden. Hier werden neben der Navigation via Satellit inzwischen auch Roboter, Sensoren und Radartechnologien eingesetzt, die unter anderem Continental vorstellt.

Die Digitalisierung ist auch in der Agrarbranche längst ein zentraler Faktor - viele Landwirte führen ihre vernetzten Betriebe mit Hilfe spezialisierter Software und TechnikSmart Farming»). Zu den Ausstellern der Agritechnica zählen große Konzerne wie AGCO/Fendt, John Deere oder Continental ebenso wie Start-ups. So zeigen 40 kleine Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen rund um «Big Data», Künstliche Intelligenz (KI), 3D-Druck, «Cloud Computing» oder den Einsatz von Agrar-Drohnen.

Mit Material von dpa

Thema der Woche

  • Was ist los - auf der Agritechnica 2019?
  • Agrarpolitik: Junglandwirte - Kommunikation ist der Schlüssel
  • Pflanzenbau: Kritik an den Roten Gebieten
  • Tierhaltung: Zukunft der Intensivtierhaltung
  • Leben auf dem Land: Flechtwerk aus Wildeshausen

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