Fendt One frontal
Fendt One Steuereinheit in der Fahrerkabine
Fendt Rotana
Fendt Rotana Hinteransicht
Fendt Slicer
Fendt Former
Christel Grommel | am

Fendt präsentiert Neuheiten

Auf seiner Internationalen Pressekonferenz präsentierte Hersteller Fendt Neuheiten. Interessant war vor allem das Offboardsystem FendtONE.

FendtONE

Das neue, zukunftsorientierte Bedienkonzept FendtONE bietet einfache Lösungen, Anforderungen wie kurze Erntezeitfenster, sich verändernde Klimabedingungen und gesetzliche Restriktionen leichter zu erfüllen.

FendtONE wird nun auf die drei neuen Generationen der Baureihen Fendt 500, 900 und 1000 Vario ausgerollt. Neben den Smart Farming Features, wurden an den Baureihen weitere technische Neuerungen vorgenommen, wie ein optionaler selbstreinigender Luftfilter für die Großtraktoren sowie Verbesserungen für den Frontladereinsatz mit dem Fendt 500 Vario.

Mit der digitalen Plattform FendtONE offboard bietet Fendt ein System, damit Betriebsleiter ihre Maschinendaten sowie agronomische Daten verwalten und jederzeit im Blick behalten können. Personal- und Maschineneinsätze sowie Arbeitsaufträge können besser geplant, organisiert und dokumentiert werden.

Der Fahrerarbeitsplatz FendtONE bietet zugleich onboard zahlreiche Lösungen, die Effizienz der Maschine zu erhöhen. Smart Farming Funktionen wie Spurführung, die teilflächenspezifische Bearbeitung oder auch die Optimierung von Gespannen reduzieren langfristig den Verbrauch von Kraftstoff und Betriebsmitteln, sparen Zeit und entlasten den Fahrer.

Rundballenpresse Rotana

Bei den Rundballenpressen sind neue Optionen wie die Folienbindung für die Press-Wickelkombination oder ein Frischwasserbehälter verfügbar.

Kunden haben die Option, die Fendt Rotana 130 F Combi mit der Option für direkte Folienbindung zu bestellen. Mit der Folienbindung werden die Ballen ausschließlich mit Folie gepresst und gewickelt. Futterverluste durch Festfrieren bei Minusgraden werden reduziert. Die Option zur Netzbindung bleibt weiterhin bestehen. Die Positionierung der Rollen ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen Folien- und Netzbindung.

Neue Generation Fendt Mähwerke

Im Jahr 2017 stellte Fendt erstmals die Futtererntemaschinen Fendt Slicer und Fendt Former vor und erweiterte in den Folgejahren das Angebot mit verschiedenen Mähwerken und Schwadern. Nun stellt Fendt eine neue Generation des Frontmähwerks Fendt Slicer sowie der neuen Mähkombination mit neuem Design und Optionen vor. Der Schwader Fendt Former bekommt ein Update.

Zur Modellserie der Scheibenmähwerke Fendt Slicer gehört das Frontmähwerk Fendt Slicer 310 F, 310 F KC mit Zinkenaufbereiter und 310 F RC mit Rollenaufbereiter. Dabei steht die 310 für eine Arbeitsbreite von 3,10 Meter. Hinzu kommen die Heckmähwerke Fendt Slicer 860 und 960 mit einer Arbeitsbreite von 8,60 Meter und 9,60 Meter in den Varianten ohne Aufbereiter. Über zwei Bolzen können die Heckmähwerke weiter innen oder außen positioniert werden, um die optimale Überlappung mit dem Frontmähwerk zu erreichen. So kann das Heckmähwerk mit verschiedenen Frontmähwerken mit einer Arbeitsbreite zwischen 3 Meter und 3,50 Meter kombiniert werden.

Sowohl die neue Generation der Frontscheibenmähwerke, als auch die der Heckscheibenmähwerke wurden komplett neu entwickelt. Durch die leichte Bauweise spart der Fendt Slicer 310 F bis zu 60 Kilogramm Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell ein. Bei der Heckmähwerkskombination können durch die neue Bauweise bis zu 350 Kilogramm Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell eingespart werden.

Zufriedenheit bei Fendt

Der deutsche und auch der internationale Landtechnikmarkt entwickelten sich positiv, gab Fendt in einer Pressemitteilung an. Corona beeinflusste aber auch Fendt: "Auch uns hat die Pandemie getroffen", beschreibt Christoph Gröblinghoff, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung die schwierige Situation der internationalen Lieferketten.

Man habe jedoch gut reagieren können. Insgesamt bewertete der Vorsitzende der Geschäftsführung die aktuelle Situation bei Fendt und in der Landwirtschaft positiv. Man habe volle Auftragsbücher. 

"Die Nachfrage auf den Traktormärkten in Europa hat stark angezogen, sodass wir dieses Jahr mit einem Markt von 188.000 Traktoren rechnen", so Christoph Gröblinghoff. Damit erreiche der Markt fast wieder den Stand von 2012, einem Rekordjahr auf dem europäischen Traktormarkt. Für das Jahr 2021 erwarte er auf dem Schleppermarkt in Europa (ohne die Türkei) eine positive Entwicklung: "Hier behaupten wir unseren hohen Markanteil von über 10 Prozent." Der globale Absatzmarkt für Fendt Traktoren stieg im Vergleich zum Vorjahr nochmals an, so dass mit einer Produktion von über 20.000 Traktoren für dieses Jahr zu rechnen sei. Man etabliere sich immer stärker in Nordamerika, Brasilien, Südafrika sowie Australien und Neuseeland.

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