Claas-Axion-900-Terra-trac (Symbilbild)
Renate Bergmann | am

Auch Landmaschinenhersteller spürt Dürre-Jahre

Zwei Dürre-Sommer in Folge haben beim Landmaschinenhersteller Claas Spuren hinterlassen. Besonders beim Absatz von Mähdreschern musste das Familienunternehmen aus Harsewinkel in Ostwestfalen deutliche Rückgänge hinnehmen.

So blieb zwar der Umsatz laut dpa im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 im Vorjahresvergleich mit 3,89 Milliarden Euro nahezu stabil, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit. Der Konzerngewinn ging aber um 36 Prozent auf 96,3 Millionen Euro zurück. Der Vorsitzende der Konzernleitung, Thomas Böck, sprach bei der Vorstellung der Zahlen von schwierigen Rahmenbedingungen mit großen regionalen Unterschieden.

"Das Investitionsverhalten der Landwirte war in Deutschland zurückhaltend", sagte Böck. Auf dem Heimatmarkt von Claas fiel der Umsatz um 4,1 Prozent auf 801 Millionen Euro. Dagegen entwickelte sich der Markt in Frankreich nach mehreren Krisenjahren ebenso wie in Russland positiv. Claas beschäftigte weltweit 11 448 Mitarbeiter. Das ist ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Mit Material von dpa

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