Bodennahe Gülleausbringung mit Schleppschlauchtechnik - warten auf Güllenachschub (Symbolfoto).
Bernd Schlagge, LWK Niedersachsen | am

Landtechnik: NIR-Sensoren in der Düngepraxis testen

NIR-Sensoren können die Nährstoffermittlung erleichtern. Zudem bieten sie Potenzial für eine exakte und gleichzeitig unkomplizierte Ausbringung. Jedoch fehlt ihnen in Niedersachsen die düngerechtliche Anerkennung.

Ein Landwirt darf nicht frei entscheiden, wie viel Gülle er auf seine Flächen ausbringt. Es gilt, die flächenspezifischen Nährstoffvorgaben zu befolgen und alle Düngevorgänge zu dokumentieren. Um unter diesen Umständen maximale Ernteerträge erzielen zu können, müssen die verfügbaren Nährstoffe möglichst effizient, bedarfsgerecht und in der Regel gleichmäßig ausgebracht werden. Auf diese Weise wird eine abwechselnde Über- und Unterdüngung vermieden.

NIR-Sensoren können die Nährstoffermittlung erleichtern

Üblicherweise werden deshalb die Nährstoffgehalte der Gülle ermittelt, indem Proben genommen oder Richtwerte verwendet werden. Jedoch können in beiden Fällen deutliche Abweichungen zu den tatsächlichen Werten auftreten. Beispielsweise können die Nährstoffgehalte in Abhängigkeit der Gülleart, der Fütterung und der Homogenität extrem schwanken. Vor diesem Hintergrund ist eine exakte Nährstoffausbringung mit organischen Düngern schwer realisierbar. Das Ertragspotenzial wird nicht ausgeschöpft und Umweltbelastungen können hervorgerufen werden.

Wir geben Ihnen daher Tipps zum Einsatz der Nahinfrarotspektroskopie (NIR) sowie zum Ablauf der NIR-Messung. 

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