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Thomas Göggerle | am

Mega-Mähdrescher: Das sind die größten der Welt

Mähdrescher sind Könige der Erntetechnik. Wir zeigen die weltweit größten Drescher-Giganten der Landtechnikhersteller. Den Titel sichert sich diese unbekannte Marke.

Mähdrescher sind die Könige der Erntetechnik. Die führenden Landtechnikhersteller New Holland, Case IH, John Deere, Fendt, Massey Ferguson und Claas übertrumpfen sich gegenseitig mit technischen Leistungsangaben. Daten wie die Motorleistung, das Korntankvolumen und die Überladeleistung stehen hier ganz weit vorne, wenn es um den Vergleich der Drescher-Giganten geht. Es gibt aber auch eher unbekannte Marken, die in anderen Ländern oder weltweit eine größere Rolle spielen.

Was sind die größten Mähdrescher der Welt?

Die größten Mähdrescher der Welt richten sich nach dem Korntankvolumen und nicht nach der Motorleistung. Für die Ingenieure ist es eine Herausforderung bis zu 20 m³ und mehr Huckepack auf die Mähdrescher zu bringen. Vorgab: Die Maschine darf nicht wesenltich breiter werden. Wir listen die größten Mähdrescher der Welt. Jeder Hersteller ist mit einem Modell vertreten. So kommen auch kleinere Modelle von anderen Herstellern in die Top-10-Liste.

Finnischer Mähdrescher Sampo-Rosenlew - Platz 10

Die größten Mähdrescher des finnischen Landtechnikherstellers Sampo-Rosenlew gehören zur Comia-Baureihe. Der Comia 24 arbeitet wie auch einige Claas-Mähdrescher mit dem Hybriddresch-system und kombiniert Dreschtrommel mit zwei Rotoren. 300 PS liefert der 6-Zylinder-Motor von AGCO Power. Sampo Rosenlew baute von 2012 bis 2019 für John Deere die Mähdrescher der W-Serie. In Deutschland werden die Mähdrescher von Sampo Rosenlew von der Interessengemein-schaft Süddeutscher Landmaschinen-& Motorgeräte Fachbetriebe e.G. ILAFA https://www.sampo-maehdrescher.com vertrieben.

Deutz-Fahr C9306 – Platz 9

Um Mähdrescher von Deutz-Fahr ist es in den vergangenen Jahren ruhig geworden. Im Produkt-programm ist der C9306 der größte Mähdrescher von Deutz-Fahr. Deutz-Fahr baut nur Schüttler-maschinen und keine Mähdrescher mit einem Rotordreschsystem. Der 5-Schüttler C9306 nutzt 381 PS, die ein Motor von Mercedes Benz bereitstellt. 10.500 l Volumen bietet der Korntank. Der Deutz-Fahr C9306 gibt es als Radmaschine und auf Wunsch mit Laufbändern.

Rostselmash Torum 785 – Platz 8

Mittlerweile auch in Deutschland anzutreffen sind Mähdrescher von Rostselmash. Der Torum 785 ist das größte Modell der russischen Marke und drischt mit einem großen Rotor mit 76 cm Durch-messer. Ein Cummins-x12-Motor mit 11 l Hubraum liefert 520 PS. Der Korntank fasst 12.000 l und die gesamte Maschine hat ein Leergewicht von 17 t.

Mähdrescher an Straße

Der unbekannte AGCO-Mähdrescher Gleaner - Platz 7

Der us-Konzern AGCO baut in Italien und in den USA die IDEAL-Mähdrescher für die Marken Fendt und Massey Ferguson. Doch es gibt eine weitere Mähdreschermarke, die in Europa eher unbe-kannt ist: Gleaner. Das größte Modell der traditionsreichen Gleaner-Marke ist der Gleaner S89. Das Besondere ist die Bauform: Statt den Rotor in Fahrtrichtung einzubauen, arbeite die Gleaner-Drescher mit einem quer eingebauten Rotor. Nachteil: Die Außenbreite des Mähdreschers lässt einen Einsatz auf europäischen Straßen nicht zu. Angetrieben wird der Gleaner S89 von einem AGCO Power-Motor mit 478 PS. Der Korntank fasst 13.700 l.

New Holland CR 10.90 – Platz 6

New Holland stellte mit seinem Topmodell CR 10.90 bereits 2014 einen Weltrekord auf und erntete innerhalb von 8 Stunden über 797 t Weizen. Das entspricht einer Druschleistung von 99 t/h. IM CR 10.90 dreschen zwei Rotoren mit 56 cm Durchmesser. Wie auch der der Case IH Axial Flow fasst der Korntank des CR-Mähdreschers 14.500 l. Die 700 PS Maximalleistung stellt ein FPT-Motor zur Verfü-gung und nutzt dafür 16 l aus 16 Zylindern. New Holland gibt für den CR 10.90 als Radmaschinen auf dem us-amerikanischen Markt einen Listenpreis von umgerechnet 896.000 Euro an.

Case IH Axial Flow 9250 - Platz 5

Case IH waren einer der ersten Hersteller, die in Deutschland das Dreschsystem mit Rotoren Salonfähig machten. Anders als in den Mähdreschern der Konzernschwester New Holland drehen sich im Bauch des Case IH AF 9250 nicht zwei, sondern ein großer 76-cm-Rotor. Der Mähdrescher wird im US-amerikanischen Nebraska gebaut und entwickelt. 625 PS leistet der 16-Zylinder-Motor von FPT und gönnt sich dafür 16 l Hubraum. Rund 14.500 l fasst der auf-klappbare Korntank. Ein einfach ausgestatteter Mähdrescher Case IH AF 9250 kostet 703.459 Euro (Listenpreis).

Hydraulik beim Mähdrescher

John Deere X9 1100 – Platz 4

John Deere knackt mit dem Mähdrescher X9 alle seine bisherigen Leistungsgrenzen. Als Dru-schleistungen werden 100 t/h versprochen – das sind alle Neun Minuten ein 18-Tonner. 16.200 l fasst der Korntank. Das Überladerohr jagt 186 l/s auf den Anhänger. Er ist der Schrecken der Abfahrer auf dem Getreideacker und der größte Serienmähdrescher, den John Deere je gebaut hat. Und auch sonst spart das grüne Extremgerät nicht an Superlativen: breites Schneidwerk, höchster Durchsatz, cleverste Technik. Im Vergleich zur S-Serie von John Deere drischt der X9 mit zwei Rotoren. Dafür liefert der DPS-Motor 700 PS Max-Leistung, die er lediglich aus sechs Zylindern holt. In Deutschland immer mit Raupenfahrwerk unterwegs, bleibt der 32-t schwere X9 unter 3,50 m Transportbreite.

Stärkste Mähdrescher der Welt: Ideal Fendt und Ideal Massey Ferguson – Platz 3

Es war vom Mutterkonzern Agco sehr clever den Ideal-Mähdrescher für die Marken Fendt und MF einfach in schwarz anzubieten. Der Ideal 10 T ist der stärkste Mähdrescher der Welt. Wie auch im Claas Lexion holt sich der Ideal 10 T seine 790 PS Maximalleistung aus einem MAN-Triebwerk mit 16,2 l Hubraum. Der Korntank der schwarzen Riesen fasst 17.100 l und ist bei einer Abtankrate von 210 l/s innerhalb von 81 s entleert. Auch der Ideal 10 fährt immer mit dem Raupenlaufwerk, das mindestens ein Leergewicht von 22,3 t schultern muss. Nur für den Ideal 10T gibt es die optonale Joystick-Lenkung. Übrigens: Mähdrescher mit dem Produktnamen IDEAL gab es bereits schon ein-mal. Ab 1970 wurden IDEAL-Mähdrescher in Brasilien von einem Landtechnikunternehmen gebaut. 1996 übernahm AGCO die Rechte, stellte aber die Produktion der IDEAL-Mähdrescher bald zuguns-ten der eigenen MF-Mähdrescher ein.

Zweitgrößter Mähdrescher: Claas Lexion 8900 – Platz 2

Claas ist mit Mähdreschern Marktführer in Deutschland. Die Weiterentwicklung des Lexion brachte den saatengrünen Dreschern aus Harsewinkel nicht nur einen Innovations- sondern auch einen Wachstumsschub. Als fast einzige Marke unter den Großdreschern setzt Claas beim Dreschsystem auf die Hybridtechnik und kombiniert eine große Dreschtrommel mit zwei Rotoren. Das größte Modelle ist der Claas Lexion 8900 mit einem 18.0000-l-Korntank. Die 790 PS holt sich der Großdre-scher aus einem MAN-Motor mit sechs Zylindern und massigen 16 l Hubraum. Das größte Modell fährt auf europäischen Straßen immer auf dem TerraTrac-Raupenlaufwerk. Bei einem Leergewicht von über 22 t ist das auch sinnvoll. Einen Rekord hält der Lexion: Mit über 11 m hat der Mähdre-scher das längste Überladerohr am Makrt. Was kostet der Claas Lexion 8900? Der Listenpreis für die Grundmaschine in Standardausrüstung und ohne Schneidwerk beträgt 812.415 Euro.

Größter Mähdrescher der Welt: Tribine T1000 – Platz 1

Der Tribine T1000 ist nicht nur der größte Mähdrescher der Welt, sondern auch sehr außergewöhn-lich. Statt der Standardbauweise entwickelten die Ingenieure des US-amerikanischen Herstellers Tribine einen Mähdrescher mit einem Roto, einem Knickgelenk und Hinterradlenkung. Außerdem spannend: jeweils ein Cummins-Motor auf dem Vorder- und Hinterwagen treiben den T1000 an und versorgen ihn zusammen mit 650 PS Motorleistung. Der Mega-Korntank fasst 35.200 l und die Abtankgeschwindigkeit von fast 300 l/s (!) ist bisher ungeschlagen. Auf deutschen Äckern wird der Tribine T1000 nicht zu sehen sein. Die Transportbreite der 25-t-Maschinen beträgt 4,44 m und ist daher zu breit für deutsche Straßen.

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