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Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Katharina Krenn | am

5 Fehler beim Weihnachtsbaum im Topf auspflanzen

Weihnachtsbäume im Topf liegen im Trend, weil sie sich nach ihrem Dienst als Christbaum draußen auspflanzen lassen. Doch das Auswildern gelingt nicht automatisch. Vermeiden Sie diese Fehler.

Nach der Weihnachtszeit hat der Christbaum ausgedient. Überall stapeln sich dann tote Tannenbäume. Zum Wegwerfen ist der Weihnachtsbaum aber eigentlich zu schade. Wer den abgeschmückten Baum nicht verheizen kann, für den gibt es einige Recyclingmöglichkeiten.

Und so mancher Christbaum, der Weihnachten im Topf überstanden hat, darf danach wieder in die Freiheit. Aber das Auspflanzen eines Weihnachtsbaums klappt nicht immer. Da gibt es einige Fallstricke.

Und was viele nicht wissen: Das eigenmächtige Auspflanzen von Bäumen in Parks und freier Natur ist gesetzlich untersagt.

Auch nach Weihnachten erfüllen die Weihnachtsbäume noch einen nachhaltigen Zweck.

Fehler Nr. 1: Der falsche Nadelbaum

Nicht jeder Nadelbaum überlebt die Topfhaltung. Die beliebte Nordmanntanne ist nichts für die Topfkultur, da sie eine tiefe Pfahlwurzel bildet. Wer eine Nordmanntanne im Topf kauft, kann davon ausgehen, dass sie kurz vor Weihnachten eingetopft wurde und die lebenswichtige Pfahlwurzel stark Schaden genommen hat. Besser geeignet für die Topfhaltung ist die Fichte, welche ein Flachwurzler ist. Aber auch Kiefer und Douglasie lassen sich im Topf kultivieren und später auspflanzen. Je kleiner der Baum ist, desto größer sind übrigens die Chancen, dass er draußen anwächst.

Fehler Nr. 2: Schlechte Pflege

Wer seinen Christbaum später auspflanzen möchte, sollte den Tannenbaum nicht in eine dunkle Ecke oder vor die Heizung stellen. Trockene Heizungsluft setzt dem Bäumchen stark zu und lässt es Nadeln verlieren. Je kühler der Weihnachtsbaum steht, desto besser. Und der Wurzelballen sollte niemals austrocknen.

Eine gelegentliche Dusche aus der Sprühflasche tut dem Christbaum gut. Der Baum sollte sowieso nicht länger als 10 Tage im Zimmer stehen. Sollte der Baum schon viele Nadeln verlieren, dann wird er das Auspflanzen vermutlich nicht überleben.

Fehler Nr. 3: Der falsche Standort

Überlegen Sie sich gut, wohin sie das Weihnachtsbäumchen pflanzen wollen. Und bedenken sie, dass Nadelbäume schnell wachsen und relativ groß werden können. Es sollte entsprechend viel Abstand zu Mauern, Zäunen oder Geräteschuppen gehalten werden.

Grundsätzlich darf ein Baum nur im privaten Garten ausgepflanzt werden. In den meisten Kleingartenanlagen ist das Pflanzen von Nadelbäumen untersagt. Auch das Pflanzen von Bäumen in öffentlichen Parks und Wäldern ist nicht erlaubt.

Fehler Nr. 4: Der falsche Zeitpunkt

Je schneller der Christbaum wieder an die frische Luft kommt, desto besser. Aber Vorsicht, wenn es draußen friert. Das Tannenbäumchen muss sich erst wieder an die kühlen Temperaturen gewöhnen. Daher sollte das Bäumchen zuerst in einem kühleren Raum oder zumindest geschützt an der warmen Hauswand untergebracht werden.

Der Wurzelballen sollte auf keinen Fall einfrieren, daher den Topf am besten in einen Jutesack wickeln. Auch Austrocknen darf der Ballen auf keinen Fall. Erst wenn kein Bodenfrost mehr droht, dann kann der Christbaum in die Erde gepflanzt werden.

Fehler Nr. 5: Schlechte Startbedingungen

Damit der ausgediente Christbaum gut anwächst, braucht er einen lockeren, humosen Boden. Beim Auspflanzen sollte das Pflanzloch so tief und breit sein wie der Topfballen. Füllen sie das Loch mit einer Schicht Kompost, bevor Sie das Tannenbäumchen einsetzen und füllen sie es mit lockerer Pflanzerde auf. Danach muss der Baum regelmäßig gewässert werden.

Bei Trockenheit im Frühling sollte er jeden zweiten Tag gegossen werden. Außerdem sollte die Baumscheibe mit einer Mulchschicht als Schutz vor Trockenheit und Kälte versehen werden.

Bei der Frage, wie nachhaltig ein Weihnachtsbaum ist, kommen viele Faktoren zusammen. Beweidung beispielsweise ist eine Möglichkeit, um den Herbizideinsatz auf der Anbaufläche zu reduzieren.

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