Efeutute auf Fensterbank

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Janina Schuster | am

5 Tipps gegen Trauermücken

Schwirrt Ihnen häufiger Mal eine Trauermücke ins Blickfeld? Dann sollten Sie etwas tun, denn Trauermücken sind Schädlinge, die sich gern an Zimmerpflanzen zu schaffen machen und sie nachhaltig schädigen.

Für den Menschen ungefährlich, für die Pflanze jedoch umso mehr: Trauermücken. Einmal eingenistet kann sie der Pflanze großen Schaden zufügen, denn ihre Larven ernähren sich besonders gern von Pflanzenwurzeln. Das ist vor allen Dingen für Topfpflanzen und junge Pflanzen von Nachteil. Sind die Wurzeln der jungen Pflanze angefressen, können dort leichter Krankheitserreger eindringen und die Pflanze zusätzlich zum Fraßschaden beeinträchtigen.

Trauermücken stechen im Gegensatz zur Mücke nicht und sterben bereits nach wenigen Tagen. Doch in ihrer Lebenszeit sind die Schädlinge sehr aktiv und können bis zu 300 Eier ablegen. Ihr bevorzugter Ort ist dafür feuchte Blumenerde. Die Plage kann sich also schnell auf alle Pflanzen in der Umgebung ausbreiten. Wir haben ein paar Tipps, wie sie dem Befall Herr werden können.

1. Gelbtafeln als Sofortmaßnahme

Die gelben Tafeln sind beidseitig mit Klebemittel versehen und ziehen aufgrund ihrer Farbe Trauermücken an. Einfach in der Nähe von befallenen Pflanzen aufstellen und abwarten. Gelbtafeln gibt es in Gartengeschäften oder Drogerien.

imago0061818533h.jpg

2. Schwefel in der Erde

Ein echter Geheimtipp sind Streichhölzer. Steckt man sie mit dem Kopf nach unten in die Erde, geben die Streichholzköpfe Schwefel-Bestandteile ab, die durch das Gießwasser im Topf verteilt werden und die Larven tötet.

3. Quarzsand

Auch mit einer Schicht Quarz- oder Vogelsand kann man den lästigen Trauermücken zu Leibe rücken. Dafür sollte die Schicht zwei bis drei Millimeter dick sein.

4. Nützlinge gegen Schädlinge

Sogenannte Nematoden der Art "Steinernema feltiae" töten die Larven der Trauermücke. Die Tierchen kommen als weißes Pulver, welches zunächst mit lauwarmem Wasser angerührt werden muss. Danach gießt man damit die befallenen Pflanzen. Nach zwei oder drei Wochen sollte sich der Befall erledigt haben.

5. Blumenerde vor Benutzung sterilisieren

Manchmal ist auch neu gekaufte Blumenerde bereits mit Larven durchsetzt. Damit diese gar nicht erst schlüpfen können, empfiehlt es sich die Blumenerde zu sterilisieren. Dafür verteilt man die Erde auf ein Backblech und erhitzt sie für 20 Minuten im 200 Grad heißen Backofen.  

Mit Material von ndr
imago0102692781h.jpg

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Artikel suchen und merken

✓ exklusiv: Video und Audio

✓ Familienzugang

✓ 1 Tag früher informiert

Digitale Ausgabe

✓ Artikel merken und teilen
✓ exklusiv: Video und Audio
✓ Familienzugang
✓ 1 Tag früher informiert
Produkte entdecken
 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Zukunft der Windenergie
  • Auflagen bei der Herbstdüngung
  • Tarmstedter Ausstellung: Infos für Besucher
  • Futtereffizienz in der Rinderzucht
  • Inflation: Alte Verträge anpassen?

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen