Feld mit Zuckerrüben
Christel Grommel | am

Ackerbaustrategie nur mit fairen Wettbewerbsbedingungen

Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) begrüßt den Entwurf der Ackerbaustrategie der Bundesregierung - jedoch nicht ohne Kritik.

Die Zuckerwirtschaft unterstütze das Vorhaben, die Versorgung mit heimischen Nahrungsmitteln sicherzustellen und dabei eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Die Strategie müsse aber auch die Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen für Rübenanbauer und -verarbeiter im Blick haben. 

Rechtzeitige Verfügbarkeit von Alternativen zu wegfallenden Pflanzenschutzmitteln gehörten dazu. Zudem müsse verhindert werden, dass europäische Regelungen national unterschiedlich umgesetzt würden.

"Es ist niemandem geholfen, wenn wir in Deutschland die besten Regeln, aber dafür nur noch Monokulturen auf dem Acker haben. Wenn wir Biodiversität wollen, brauchen wir die Zuckerrübe und dann brauchen wir Augenmaß bei Regulierungen" kritisiert WVZ-Vorsitzender Gebhard. Zuckerrüben seien ein entscheidender Teil einer ausgewogenen Fruchtfolge. 

Kritikpunkte seitens der WVZ

Die WVZ will bei der Ackerbaustrategie an folgenden Punkten ansetzen: 

  • Forschung vorantreiben und neue Züchtungsmethoden zulassen: Entwicklung neuer Wirkstoffe und die Förderung im Bereich Züchtung
  • Stopp von staatlichen Zahlungen für Zuckerrübenanbau in Europa
  • Stopp von nationalen Alleingängen und gleiche Regeln für den gemeinsamen Binnenmarkt
  • Vorgehen gegen Dumping auf dem Weltmarkt, kein Zugang für subventionierten Zucker über Freihandelsabkommen zum europäischen Binnenmarkt

 

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