Kirschernte im Alten Land
Anne-Maria Revermann | am

Altes Land: Trend geht zu überdachten Kirschen

Noch ist die Zeit der "Knubberkirschen" und für "Kordia" und "Regina". Diese Woche ist Endspurt bei der Ernte von Kirschen im Alten Land angesagt, die zum größten Teil überdacht sind.

Laut Experten der Obstbauversuchsanstalt in Jork werden in diesem Jahr schätzugsweise 5.000 bis 6.000 Tonnen Süßkirschen in Niedersachsen, vorwiegend im Alten Land, geerntet.

Viele Kirschen im Freiland platzten auch dieses Jahr durch Regen. Der Ausweg: Eine Abdeckung mit Foliendächern - was im Alten Land voll im Trend liegt. Denn an der Elbe stehen auf etwa 500 Hektar Süßkirschen. Davon sind bereits knapp 300 Hektar überdacht. Die Kirschen können unter dem Dach voll ausreifen, sie lagern mehr Zucker ein und werden dadurch noch schmackhafter, glänzender und größer.

Allerdings kostet ein solcher Schutz für die Kirschen 100.000 Euro pro Hektar. 

Die "Knubberkirsche" ist ürbigens im Handel ein Synonym für späte Kirschsorten mit festem, saftigem Fruchtfleisch.

 

Mit Material von dpa
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