Kartoffeln werden auf einem Feld geerntet.
Ellen Hartmann | am

Anbaufläche für Kartoffeln schwindet weiter

In Deutschland gibt es immer weniger Anbaufläche für Kartoffeln und auch das Wetter macht den Landwirtinnen und Landwirten vielerorts zu schaffen.

Laut der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft gehe das Statistische Bundesamt momentan davon aus, dass in diesem Jahr in Deutschland auf rund 269.500 Hektar Kartoffeln angebaut werden. Damit hat sich die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1,5 Prozent reduziert. 

Wechselhaftes Wetter macht Landwirten zu schaffen.

Aber den Kartoffelbauern mache in diesem Jahr auch das wechselhafte Wetter zu schaffen, heißt es weiter. Gerade im Süden der Bundesrepublik habe der Regen den Landwirten im Weg gestanden. Auch bundesweit sorge das feuchte Wetter für eine erschwerte Abreife der Kartoffeln. Vielerorts in Deutschland habe es viel Niederschlag gegeben, mancherorts sogar zu viel. In Bayer beispielsweise sei so viel Wasser im Boden, dass Maschinen auf den Flächen kaum fahren könnten. Zusätzlich steige bei dem Wetter die Krankheitsgefahr durch Kraut- und Knollenfäule. Im Osten jedoch kämpfe die Landwirtschaft weiter gegen die letzten drei Dürrejahre an. Hier habe der Niederschlag bisher noch nicht gereicht. 

Mit Material von dpa
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