Schild am Feldrand mit Verbot Hundekot
Christel Grommel | am

Bitte keine Hunde auf dem Acker

Landwirte möchten keine Hunde auf ihren Feldern haben. Und das aus gutem Grund, denn durch Hundekot können Risiken für Lebensmittel entstehen.

Für Hundebesitzer sind Felder und Wirtschaftswege ideal, um den Hund von der Leine zu lassen und ihm Auslauf zu gönnen. Dabei laufen sie aber auch auf die Felder und hinterlassen dort Kot. 

Aber gerade Hundekot und auch andere Abfälle, die von Spaziergängern hinterlassen werden, stellen eine große Gefahr für die Nahrungs- und Lebensmittelsicherheit dar. Darauf machte der i.m.a. e.V. in Berlin aufmerksam. 

"Hundekot und andere Abfälle gefährden die Pflanzen auf den Feldern, die Nahrungsgrundlage der Menschen sind", sagt Diplom-Agraringenieur Patrik Simon. Der Geschäftsführer vom i.m.a e.V. verweist darauf, dass die Rückstände das Pflanzenwachstum beeinträchtigen und die Exkremente mit der Ernte in die Nahrungskette gelangen können.

Das ist nicht nur einfach lästig. "Verunreinigtes Erntegut ist mehr als nur ein Ärgernis", so Simon. Hundekot und Abfälle können das Grünfutter so verunreinigen, dass die Gesundheit der Tiere beeinträchtigt wird und diese sogar verenden können. 

Da Landwirte immer häufiger über unliebsame Hinterlassenschaften klagen, hat der i.m.a e.V. jetzt ein neues Feldrandschild produziert, das Bauern künftig an ihren Feldern aufstellen können. Damit will man die Bevölkerung auf die Gefahren hinweisen, die letztlich sie selbst betreffen können. "Hundebesitzer sind wie Landwirte auch Tierhalter. Sie dürften Verständnis dafür haben, wenn man über die Risiken durch Hundekot für das Nutzvieh und unsere Lebensmittel informiert", ist der i.m.a-Geschäftsführer überzeugt.

Generell empfiehlt der i.m.a. e.V., auf den Dialog zu setzen und Spaziergängern zu erklären, was die Hintergründe sind. 

Mit Material von ima e.V.

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