Getreidesaatgut gebeizt in Drille
Charlotte Meyer | am

Bundesamt lockert Vorschriften für fungizide Getreidebeizen

Noch bis Ende 2021 dürfen bisher nicht zertifizierte und gelistete Betriebe Getreidesaatgut beizen.

Am vergangenen Dienstag teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit, dass bis Ende 2021 auch nicht zertifizierte und vom Julius Kühn-Institut (JKI) gelistete Betriebe Saatgut weiterhin beizen dürfen.

Die Behandlung des Getreidesaatguts erfolgt bisher vor allem auf kleinen Betrieben. Die geforderte Zertifizierung stellt viele von ihnen vor eine betriebswirtschaftliche Herausforderung. Aus diesem Grund sei nach Aussage des JKI bisher nur ein kleiner Teil entsprechend der Anwendungsbestimmung NT699x gelistet. In diesem Jahr soll die Zertifizierung der Beizstellen deutlich vorangetrieben werden, um im kommenden Jahr ausreichend Betriebe gelistet zu haben.

Weitere geänderte Anwendungsbestimmungen zur Beizung von Getreide

Die Anwendungsbestimmungen NT715-x zur Beizqualität werden ebenfalls zunächst ausgesetzt, da sie unmittelbar an die Zertifizierung der Betriebe gekoppelt sind. Auch die Anwendungsbestimmung NH681 wird in diesem Jahr noch nicht umgesetzt. Diese schreibt eine maximal zulässige Windgeschwindigkeit von 5 m/s von fungizid behandeltem Getreidesaatgut bei der Aussaat vor. Als Begründung dafür nannte das BVL offene rechtliche Fragen.

Mit Material von AgE

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