Ein Rapsfeld.

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Ellen Hartmann | am

Deutsche Rapsernte fällt größer aus als im Vorjahr

Nach Einschätzungen der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) dürfte sich die Rapsernte im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Und das trotz des kalten Wetters.

Zahlen der EU-Kommission belegen, dass sich die Ernte in diesem Jahr um 7,5 Prozent auf 3,78 Millionen Tonnen steigern könnte, so die UFOP. Zwar sei das Wetter bereits seit Anfang März eher unbeständig und von großen Temperaturschwankungen geprägt gewesen, doch bisher seien keine großen Schäden absehbar. Und dass, obwohl der seit 40 Jahren kälteste April die Kulturen gebremst habe.

Deutschland bleibt wichtigster Erzeuger

In Frankreich jedoch sei ein Teil der Rapsbestände, der bereits geblüht hatte, durch den Frost beschädigt worden. Dazu komme die dortige Trockenheit, die die Regeneration der Pflanzen erschwere. Deshalb hatte die EU-Kommission ihre Ernte-Einschätzung für Frankreich um 6 Prozent auf 3,14 Millionen Tonnen gesenkt. Damit könnte die Ernte 3,2 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen.

Rapsernte in der EU unterdurchschnittlich

Ebenfalls mit einer niedrigeren Ernte müssten Polen und die Tschechische Republik rechnen, heißt es weiter. Zuwachs hingegen könnten Rumänien, mit 39,1 Prozent auf 1,013 Millionen Tonnen, und Ungarn mit 8,0 Prozent auf 928.000 Tonnen erwarten. Laut der EU-Kommission liege die gesamte Rapsernte in der EU-27 voraussichtlich bei 16,5 Millionen Tonnen, womit dieses unterdurchschnittliche Ergebnis die Vorjahresproduktion sogar noch um 1 Prozent übertreffe.

Mit Material von AgE
Rapsfeld

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