Wie kann man sich den Frühling besser nach Hause holen als mit frischen Schnittblumen?

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Ellen Hartmann | am

Frühling im Wohnzimmer: Wie Ihre Schnittblumen lange frisch bleiben

Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit sorgen Schnittblumen in Wohnzimmer und Küche für ein bisschen Farbe im Alltag. Hier ein paar Tipps, wie die Blumen auch lange frisch bleiben.

Mit Blumen kann man sich ein Stück Frühling in die eigenen vier Wände holen. Doch leider verwelken Blumen aus dem Supermarkt oder dem Fachhandel recht schnell. Hier ein paar Tricks, die ihren Blumen helfen könenn:

Wählen Sie die richtige Vase

Achten Sie nach dem Blumenkauf auch auf die richtige Vase. Am besten ist es, wenn diese auch genug Platz für ihren Strauß bietet. Je nach Größe des Straußes eignet sich demnach eine bauchige oder eine schlanke Vase. Nur mit dem passenden Gefäß können die Pflanzen in ihre natürliche Form fallen. So zerknicken sie nicht und gelangen an ausreichend Wasser. Zupfen Sie auch alle Blätter ab, die sich in der Vase befinden würden. Oft verfaulen die Blätter in der Flüssigkeit und kontaminieren so das Wasser. Bevor Sie den Blumenstrauß in die Vase stellen, sollten Sie das Gefäß gründlich reinigen. Hierfür eignen sich Wasser und Spülmittel - aber auch die Spülmaschine. 

Blüte

Achten Sie auf den richtigen Schnitt

Noch bevor Sie die Blumen ins Wasser stellen, sollten Sie sie anschneiden. Kürzen Sie die Stiele um gute drei Zentimeter mit einem scharfen Messer. Sind die Pflanzen hartstielig, nutzen Sie einen Querschnitt. Ein gerader Rückschnitt eignet sich jedoch auch. Nutzen Sie beim Kürzen keine Schere, da diese die Stiele quetscht und die Blumen das Wasser somit nicht richtig aufnehmen können. Der Blumenschnitt sorgt dafür, dass sich die Leitungsbahnen der Pflanzen öffnen. Nach dem Schnitt sollten Sie die Blumen daher direkt ins Wasser stellen, da die Luft diese sonst wieder verschließen kann. 

Nicht direkt in die Vase? Wann sich eine Vorbehandlung lohnt

Allerdings gehören nicht alle Blumen direkt nach dem Schnitt in die Vase. Vielmehr benötigen manche Pflanzen eine besondere Vorbehandlung, beispielweise um die Wasseraufnahme zu erhöhen. Ein Tipp bei hartstieligen Pflanzen: Tauchen Sie die Blume für kurze Zeit in kochendes Wasser. Sie können allerdings auch kochendes Wasser (etwa aus dem Wasserkocher) einfach über die Stiele gießen. Pflanzen die Milchsaft enthalten sollten Sie auch mit kochendem Wasser behandeln, damit der Saft in der Vase nicht austreten und die anderen Blumen schädigen kann. Milchsaft enthalten übrigens Sonnenblumen, Löwenzahn, Schwalbenwurz, Mohngewächse oder Weihnachtssterne. 

Am Montag (14. Februar) ist Valentinstag.

Welches Wasser ist das Richtige?

Wenn Sie Ihre Blumen vorbehandelt haben, sollten Sie sich um das richtige Wasser kümmern. Denn nur so haben Sie lange etwas von Ihrem Strauß. Schnittblumen etwa brauchen warmes Wasser. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass der Unterschied zwischen Wasser- und Raumtemperatur möglichst gering ist. Zusätzlich spielt es auch eine Rolle, wie viel Wasser Sie in die Vase füllen. Den meisten Pflanzen geht es nämlich besser, wenn Sie das Gefäß nicht bis oben hin füllen. Die Folge: Oftmals faulen die weichen Stielenden schneller. Tauschen Sie zudem alle zwei bis drei Tage das Wasser in der Vase aus. 

Wenn Sie Ihre Blumen vorbehandelt haben, sollten Sie sich um das richtige Wasser kümmern.

Der Standort: Hier sollten Sie Ihren Blumenstrauß hinstellen

Um Ihren Strauß so lange wie möglich frisch zu halten, ist auch der richtige Standort ausschlaggebend. Stellen Sie Schnittblumen daher besser nicht in die Nähe von Obstschalen. Reifes Obst gibt nämlich einen Stoff ab, der Ethylen heißt. Dieser treibt den Verwelkungsprozess der Blüten voran und kann sogar den Zelltod der Pflanzen bedeuten. Auch sollten Sie ihren Strauß nicht in die pralle Sonne stellen, da Hitze den Blumen nicht gut tut. Deshalb sollten Sie einen Blumenstrauß auch nicht in der Nähe einer Heizung aufstellen. 

Mit Material von NOZ

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