Harzer-Hoehenvieh

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Harzer Höhenvieh fördert Wuchs seltener Pflanzen

Das Harzer Höhenvieh von Brockenbauer Uwe Thielecke soll seltenen Pflanzen im Nationalpark zu besserem Wachstum verhelfen.

Das Harzer Rote Höhenvieh, wie es korrekt bezeichnet wird, sind einfarbig rote Rinder aus dem Harz.  Sie gehören wohl zu den ältesten und ursprünglichsten Nutztierrassen. Sechs dieser Tiere von Brockenbauer Uwe Thielecke aus Tanne (Sachsen-Anhalt) weiden nun vier Wochen auf ausgewählten Flächen.

Die Rinder sollen seltenen Pflanzen passende Wachstumsbedingungen verschaffen. Da die Tiere nicht nur Gras fressen, sondern auch die Grasnarbe durchtreten, schaffen sie Bedingungen, die dem Wachstum von Pflanzen wie der Brocken-Anemone, dem Alpen- und Brockenhabichtskraut zugute kommen.

Biologe Gunter Karste von der Nationalparkverwaltung Harz erklärt das Projekt„Wir versuchen seit Jahrzehnten, diese Pflanzen zu vermehren, und hoffen, dass diese Maßnahme noch besser anschlägt als unsere bisherigen Bemühungen.".

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