Thumbnail
Anne-Maria Revermann | am

Nach Klage: Zuckerhersteller müssen keine Strafe zahlen

Das Landgericht Köln weist die Klage mehrerer Molkereien, Gebäckhersteller und Brauereien gegen deutsche Zuckerhersteller ab.

Die Kläger sind mehrere Molkereien, Gebäckhersteller und Brauereien. Sie sind der Ansicht, wegen Kartellabsprachen der drei Zuckerkonzerne Nordzucker AG, Südzucker AG und Pfeifer & Langen jahrelang zu viel für den Zucker bezahlt zu haben und haben die Unternehmen auf 126 Millionen Euro Schadenersatz verklagt.

Das Landgericht Köln hat die Klage nun abgwiesen. Schadenersatz müssen die drei Firmen nicht zahlen. Es heißt: Es könne nicht mit deutlich überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die kartellrechtswidrigen Absprachen beim sogenannten Verarbeitungszucker zu erhöhten Preisen geführt haben.

Bereits im Jahr 2014 hatte das Bundeskartellamt gegen die drei Zuckerfirmen Bußgelder in Höhe von insgesamt 280 Millionen Euro verhängt. Sie hätten ein "Gebietskartell"  gegründet, um sich beim Verkauf von Zucker in Deutschland nicht in die Quere zu kommen.

 

Mit Material von HAZ
Produkte entdecken

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Artikel merken und teilen

✓ exklusiv: Video und Audio

✓ Familienzugang

✓ 1 Tag früher informiert

Digitale Ausgabe

✓ Artikel merken und teilen
✓ exklusiv: Video und Audio
✓ Familienzugang
✓ 1 Tag früher informiert
 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • In Echem testen Forscher die Kuhbrille: ein Perspektivenwechsel
  • Wir waren in Jever und haben uns das alte Handwerk der Blaudruckerei angeschaut
  • Das Bentheimer Landschwein wurde durch Direktvermarktung gerettet
  • Wir beraten Sie zum Schlepperkauf
  • Die Landfrauen haben die Motorsäge in die Hand genommen

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen