Amaranth

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Christel Grommel | am

Klimawandel: Diese 5 Pflanzen sollen uns satt machen

Dürre und Klimakrise bringen die Erträge in der Landwirtschaft in Gefahr. Experten suchten nach toleranten Pflanzen.

Die immer öfter und länger auftretende Dürre bringt die Ernährungssicherheit in Gefahr. Die Non-Profit-Organisation „The Utopian Seed Project“ will daher herausfinden, welche alternativen Feldfrüchte toleranter gegenüber Trockenheit sein könnten. Das berichtete die britische Zeitung „The Guardian“.

Welche Pflanzen kommen gut mit Trockenheit klar?

Seit 2018 führte die Organisation verschiedene Anbau- und Sortenversuche durch, um Biodiversität und widerstands- und anpassungsfähiges Saatgut zu fördern. Bei ihren Versuchen und Untersuchungen sind vor allem fünf mögliche Nutzpflanzen aufgefallen, die resistenter gegen die Trockenheit sein könnten.

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Kernza

Die Pflanze ist speziell für den Klimawandel gezüchtet worden. Entdeckt wurde Kernza schon in den 1980er-Jahren, wo es als weizenähnliches Gras, oder Zwischenweizengras bezeichnet wurde. Durch ihr ausgeprägteres Wurzelsystem sind diese Pflanzen in der Lage, auch an tieferliegende Ressourcen aus dem Erdreich zu gelangen. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind sie auch widerstandsfähiger gegen Schädlinge. Kernza ist als Alternative zu Weizen angedacht und noch nicht konkurrenzfähig. Einige Landwirte in den USA bauen die Pflanze jedoch schon an.

Amaranth

Amaranth ist eine besonders trockenheitsresistente Pflanze und hat seinen Ursprung bei den amerikanischen Ureinwohnern. Amaranth ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Die Pflanze ist vom Blatt bis zum Samen essbar. Zudem enthält sie alle neun essenziellen Aminosäuren, Vitamine und Antioxidantien. Die wichtigste Anbauquelle in Europa liegt in der Ukraine.

Kuhbohne

Auch bei der Kuhbohne kann die gesamte Pflanze gegessen werden. Sie ist äußerst trockenresitent und eine gute Proteinquelle. Heute liegt die größte Produktionsquelle der Kuhbohne in Westafrika, Nigeria.

Beregnungsanlage

Fonio

Diese Pflanze ist eine Hirseart. Sie wird häufig mit Quinoa oder Couscous verglichen und ist das älteste kultivierte Getreide Afrikas. Fonio ist besonders widerstandsfähig gegen Trockenheit und kann selbst auf kargen Böden wachsen. Das Getreide ist glutenfrei und hat einen hohen Nährwert.

Taro

Das Wurzelgemüse ist der Kartoffel ähnlich und wird besonders in Südostasien und Polynesien angebaut. Taro ist im Gegensatz zu den anderen Pflanzen durch die steigenden Temperaturen in ihrem Lebensraum bedroht. Das Team von „The Utopian Seed Project“ führte verschiedene Experimente durch und hat verschiedene Sorten der Pflanze entdeckt, die auch die kälteren Jahreszeiten in der gemäßigten Zone überstehen.

Mit Material von theguardian.com
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