Gülle wird mit Schleppschlauch auf Acker ausgebracht

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Christel Grommel | am

Kühn-Institut sucht Betriebe für Nitratbelastungs-Studie

Gebraucht werden 36 Betriebe in unterschiedlicher Ausrichtung in Testgebieten, die in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein liegen, teilte das Institut mit.

Seit Jahren ist die Nitratbelastung des Grundwassers in Deutschland ein Streitthema, die Landwirtschaft steht dabei im Fokus. Doch wie genau und in welchem Umfang gelangt Nitrat aus landwirtschaftlich genutzten Böden überhaupt ins Grundwasser?

Das Julius Kühn-Institut (JKI) will mit der Studie erforschen, inwieweit die erhöhten Anforderungen der novellierten Düngeverordnung tatsächlich geeignet sind, die Nitratfrachten ins Grundwasser nachhaltig zu reduzieren. Dazu müssten Eintragspfade und Stellschrauben für Veränderungen genau untersucht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des JKI.

Daher sucht das Julius Kühn-Institut (JKI) für das Demonstrationsvorhaben „Multiparametrisches Monitoring von Nitratfrachten in der Landwirtschaft“ (MoNi) landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe, die aktiv an der Aufklärung der Zusammenhänge zwischen dem eigenen betrieblichen Management und der Nitratemission mitwirken wollen. 

Teilnehmende Betriebe erhalten eine jährliche Aufwandsentschädigung von 600 Euro sowie zeitnah die betrieblichen Ergebnisse des Frühindikatoren-Messprogramms. Die Daten werden anonym ausgewertet. 

Weiterführende Informationen erhalten Interessierte auf der Webseite des JKI: https://nitrat-boden.julius-kuehn.de/.

Mit Material von JKI

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