Aussaat von Wintergetreide auf einem Acker
Anne-Maria Revermann | am

Landwirte bauen wieder mehr Wintergetreide an

Der im Vergleich zum Vorjahr trockenere Winter hat den Anbau von Wintergetreide in Niedersachsen wieder zunehmen lassen.

Wie das Landvolk Niedersachsen am Montag (18. Januar) unter Bezug auf Schätzungen des statistischen Landesamtes in Hannover mitteilte, wächst in diesem Jahr die Anbaufläche für Winterweizen um 5,1 Prozent von 329.000 Hektar im Vorjahr auf 346.700 Hektar für das Erntejahr 2021.

Bei Winterroggen nimmt demzufolge die Anbaufläche sogar um 11,5 Prozent von 138.800 Hektar auf 154.700 Hektar zu. Beim Winterraps vergrößerte sich die Anbaufläche um 10,2 Prozent von 75.600 Hektar auf 83.300 Hektar.

Wirtschaftlich lohnt sich der Anbau von Wintergetreide für Landwirte eher als der von Sommergetreide. Die immer früher und länger bleibenden Gänse machen sich gerade im Norden Niedersachsens auf den Marschböden für die Landwirtschaft bemerkbar, da sie unter anderem für Fraßschäden auf den Getreidefeldern verantwortlich sind.

Der erfolgreiche Gänseschutz habe so starke Auswirkungen auf die Landwirtschaft in Ostfriesland, dass das Landvolk einen "echten Schadensausgleich" fordert.

Mit Material von dpa, LPD

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