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Advertorial DMK | am

Unser Mais hat Werbung verdient

Der Mais ist eine schon öfter in Verruf geratene Kultur. Unsere Kampagne rund um den Mais liefert Ihnen das passende Material, um zukünftig mit dem schlechten Image dieser Pflanze aufzuräumen.

Die Unterteilung der Kulturpflanzen in „gut“ und „schlecht“ durch die Gesellschaft geschieht meistens ohne Fachkenntnis. Dass mit dem Anbau von Mais viel für unsere Kulturlandschaft, Klimaschutz und Artenvielfalt getan wird, ist oft unbekannt. Mit der im Herbst 2019 gestarteten Kampagne UNSER MAIS will die LAND & FORST das Maisimage verbessern. Im Zuge der Informationskampagne können Sie drei wetterfeste Schilder im Format A1 erwerben, die mit spannenden Motiven Interesse wecken und durch wissenswerte Fakten aufklären.

Motiv: Unser Mais lässt uns atmen

Unser Mais lässt uns atmen, so heißt es auf dem dritten Plakat unserer Mais-Schilder-Aktion. Was bedeutet das? Eine gute Erklärung findet sich beim Deutschen Maiskomitee (DMK), das sich auch mit Fragen zum nachhaltigen Maisanbau beschäftigt. Jede grüne Pflanze, so auch der Mais, wandelt Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre über Photosynthese in Sauerstoff und Pflanzenmasse um. Dabei sind die Pflanzen unterschiedlich effizient. Ein Maisfeld in der Größe eines Fußballfeldes bindet laut Maiskomitee so viel CO2, wie acht bis 13 PKW im Jahr ausstoßen. Neben der Zuckerrübe ist der Mais damit die Pflanze mit der höchsten CO2-Bindung.

Die Speicherung von Kohlendioxid ist aber nur die eine Seite der Klimabilanz des Maisanbaus. Die andere Seite ist die Produktion von Treibhausgasen (THG), die durch den Anbau von Mais entstehen. Hier sind der Kraftstoffeinsatz für Feldarbeiten, der Einsatz von mineralischem Dünger sowie der Humusabbau zu nennen. Da Mais verglichen mit Raps und Weizen mit einem geringeren Energieeinsatz in Form von Mineraldünger, Dieselkraftstoff und Pflanzenschutzmitteln auskommt, sind seine Treibhausgas-Emissionen auch niedriger als bei diesen beiden ebenfalls flächenstarken Kulturen. Da Mais hohe Energieerträge je Hektar erzielen kann, fallen die THG-Emissionen je Tonne Pflanzenertrag geringer aus als bei anderen Kulturen.

Durch den Einsatz von Mais zur Erzeugung von Biogasstrom kann der THG-Ausstoß für eine Kilowattstunde gegenüber den fossilen Energieträgern um fast 90 % gesenkt werden. Noch besser ist hier der ausschließliche Einsatz von Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen.

Motiv: Unser Mais ist ein Sprinter

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Ein Sprinter erbringt auf kurzer Strecke höchste Leistungen. So auch der Mais. Ende April/Anfang Mai ausgesät, kann Silomais bereits Mitte September mit Erträgen zwischen 40 und 60 Tonnen Frischmasse je Hektar aufwarten. Als C4-Pflanze nutzt er die Sonneneinstrahlung besser aus als die meisten anderen Ackerkulturen. Dabei gilt Mais als einer der besten Verwerter von Boden- und Güllestickstoff, denn die Haupt-Mineralisation dieses organisch gebundenen Nährstoffs fällt zusammen mit dem Hauptstickstoffbedarf beim Mais, der ab Juni mit seinem Hauptmassenwachstum beginnt. Nach Bedarf gedüngt, und das schreibt die geltende Düngeverordnung schließlich vor, geht Mais sehr effizient mit Stickstoff um.

Aufgrund seiner hohen Energieerträge je Hektar ist der Mais nicht nur bei Rindviehhaltern beliebt, sondern auch bei Biogaserzeugern. Alternative Energiepflanzen müssen sich daher immer am Mais messen lassen. Seine Methanerträge in der Biogasanlage sind nur schwer zu toppen. Daher verwundert es nicht, dass der Mais in der landwirtschaftlichen Praxis auf den geeigneten Standorten vor allem in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern weit verbreitet ist. Sein Einsatz im Futtertrog und Biogasfermenter trägt nicht unerheblich zu einer rentablen Landwirtschaft und Biogaserzeugung bei. Deutschlandweit wachsen Silo- und Körnermais auf rund 2,6 Mio. ha, 1,7 Mio. ha dienen davon der Futtergewinnung. Energiemais für die Biogaserzeugung wird auf etwa 900.000 ha ausgesät. Das entspricht rund 35 % der gesamten Maisanbaufläche in Deutschland.

Motiv: Unser Mais ist ein Insektenfreund

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Dieser Satz auf dem zweiten Plakat wird sicher zunächst verwundern. Doch auch der intensive Maisanbau bietet viel Raum für Flora und Fauna: Studien der vergangenen zehn Jahre belegen, dass in unseren Maisäckern mehr als 1.000 Anthropoden-Arten (Gliederfüßer) leben. Der Mais bleibt lange auf dem Feld stehen und es werden weitestgehend keine Insektizide eingesetzt – für die Insektenvielfalt ein großer Vorteil. Mais wird von Blattläusen und ihren Gegenspielern nach der Getreideernte als „grüne Brücke“ genutzt, um zu überleben. Mais ist zudem ein wichtiger Pollenspender für Bienen und bietet Brutvögeln gute Nestmöglichkeiten. Ebenso werden die lichten Maisreihen für Niederwild im späten Frühjahr interessant, wenn das Getreide zu stark bestockt ist.

Grundsätzlich sollten in Zukunft unsere Ackerflächen trotzdem immer auch Raum für die einheimische Flora und Fauna zulassen. Zahlreiche Untersuchungen tragen dazu bei, gangbare Wege für unsere Landwirte zu finden, mit denen sie Artenvielfalt und Rentabilität ihrer Produktion unter einen Hut bringen können. Denn auch die Landwirtschaft ist auf Insektenvielfalt angewiesen und sich dieser Tatsache bewusst.

Regional findet der Maisanbau in einer sehr starken Konzentration statt. Gerade in solchen Regionen fehlt der Feldflur im Allgemeinen auch die Vielfalt. Aus diesem Grund sind vor allem die Energiemaisanbauer bemüht, beispielsweise durch Blühstreifen oder Blühflächen mehr Artenvielfalt in die Region zu bringen. Sie können dies deshalb so machen, weil der Aufwuchs auch von Wildpflanzen über ihre Biogasanlage verwertet werden kann. Aktuelle Studien haben ergeben, dass bereits durch Fruchtfolgevorgaben, die wertvollen Zwischenfrüchte und eine Untergliederung großer Maisschläge durch Zwischenstrukturen oder Blühstreifen, viel für Flora und Fauna getan wird.

Das Bestellformular für die drei Infoplakate im Format A1 (25 Euro) sowie einen kostenfreien Downloadlink der Motive im A3-Format finden Sie hier: www.landundforst.de/unsermais 

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