Nordzucker macht Klimaschutz des Unternehmens transparent - Werk in Nordstemmen
Christel Grommel | am

Nordzucker tritt Initiative für Klimaschutz bei

Der Nordzucker-Konzern will seine Anstrengungen für den Klimaschutz transparenter machen. Dafür trat der Konzern der "Science Based Targets Initiative" bei.

Die Initiative definiert auf wissenschaftlicher und unabhängiger Basis Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen für 2030. Diese Ziele sollen nachvollziehbar sicherstellen, dass die Reduzierung der Emissionen jedes Unternehmens mit dem Niveau der notwendigen Klimaschutzmaßnahmen übereinstimmen. 

"Wir denken in unserem Unternehmen in Generationen", betonte Nordzucker-Vorstandschef Dr. Lars Gorissen. Der Konzern wolle auf dem Weg zur Klimaneutralität transparenter werden. Den Beitrag für künftige Generationen wolle man nachvollziehbar leisten. 

Energieerzeugung im Fokus

Im Fokus steht dabei die Energieerzeugung bei der Verarbeitung der Zuckerrüben. Bisher erzeugt Nordzucker die dafür erforderliche Energie in Form von Wärme und Strom in eigenen Kraftwerken; überwiegend aus Erdgas, aber auch aus Kohle. Erklärtes Zwischenziel auf dem Weg zur CO2-Neutralität sei der komplette Ausstieg aus der Kohle bis spätestens 2030. 

"Mit unserem Engagement liegen wir deutlich besser als der politisch geforderte Rahmen, dennoch haben wir uns ambitionierte Ziele gesetzt", so Produktionsvorstand Aumüller. Laut Aumüller habe Nordzucker seit 1990 die eigenen CO2-Emissionen bereits um rund 60 % verringert.

Die Nordzucker-Nachhaltigkeitsstrategie 2030 umfasse neben den Klimazielen die gesamte Wertschöpfungskette, von der Beschaffung inklusive des Rübenanbaus über die Produktion und Verpackungen bis hin zur Fürsorge für die Menschen.

Die Nordzucker AG mit Sitz in Braunschweig betreibt in der Region Hildesheim die Zuckerfabriken in Clauen und Nordstemmen.

Mit Material von AgE
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