Landwirt pflügt einen Acker.
Ellen Hartmann | am

Pflanzenbaubetriebe für Ackerbaustrategie gesucht!

Einfach und transparent vermitteln, wie die Arbeit in einem Pflanzenbaubetrieb aussieht: Genau diese Chance haben jetzt rund 100 Betriebe aus ganz Deutschland. Wer möchte, kann sich bis zum 31. Mai für das Projekt "Netzwerk Leitbetriebe Pflanzenbau" bewerben.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sucht derzeit 100 Pflanzenbaubetriebe mit unterschiedlicher Größe und aus allen Teilen Deutschlands für den Aufbau des "Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau". Alle Bewerber haben die Chance, die Wertschätzung für die Landwirtschaft zu erhöhen, indem sie ihre Arbeit transparent vorstellen und sich in diesem Netzwerk austauschen. Mithilfe einer Koordinationsstelle sollen sie beim Thema Öffentlichkeitsarbeit professionell begleitet zu werden.

Was soll das Projekt bewirken?

Bewerbungen gehen an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2021. Konventionell und ökologisch wirtschaftende Ackerbau- sowie Gemischtbetriebe sollen deutschlandweit besser vernetzt werden. Dies soll den Austausch untereinander vorantreiben und zugleich die moderne, umwelt- und ressourcenschonende Landwirtschaft wahrnehmbar und erlebbar machen. Das Netzwerk ist derzeit auf drei Jahre ausgelegt, aber eine Weiterführung ist vorgesehen.

Öffentlichkeitsarbeit soll Landwirtschaft erlebbar machen

Mit Veranstaltungen wie Hoffesten oder Führungen für Schulklassen sollen alle Betriebe des Netzwerks über ihre nachhaltigen Produktionsweisen im Ackerbau informieren und aufklären. Dies solle laut BLE dazu beitragen, die "Wertschätzung und das Verständnis der Gesellschaft für die Landwirtschaft zu erhöhen". Aber nicht nur für die Öffentlichkeit soll das Netzwerk Vorteile bringen, sondern auch für die Landwirte, deren Auszubildende sowie weitere Fachkräfte. Sie sollen sich bei gegenseitigen Betriebsbesuchen austauschen können und Tipps von Kollegen mitnehmen. 

2,41 Millionen Euro Förderung durch das BMEL

Zudem sollen Web-Seminare, eine Internetseite und ein Newsletter den Wissenstransfer vorantreiben. Mit Experten sollen die Landwirte in der Medienkommunikation sowie in der Veranstaltungsplanung unterstützt werden. Hierfür soll eine Koordinationsstelle entstehen und für die Produktion von Videos, Broschüren und Infomaterial sorgen. Mit rund 2,41 Millionen Euro wird dieses Projekt vom BMEL gefördert. Es dient der Umsetzung der Ackerbaustrategie 2035.

Mit Material von idw
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