Amaryllis blühen mit intensiven Farben
Kristina Wienand | am

So lassen Sie ihre Amaryllis rechtzeitig zu Weihnachten blühen

Mit prächtiger Blüte erfreut sie Pflanzenliebhaber im Winter. Mit diesen Tipps blüht ihre Amaryllis mit etwas Glück pünktlich zum Fest.

Ursprünglich aus Südafrika stammend bringt die Amaryllis im Winter etwas Exotik und Farbe in unsere Wohnräume. Zwischen Dezember und März blüht die Zimmerpflanze. Wer sich jetzt neben dem Tannenbaum an der Blüte erfreuen möchte, sollte für optimale Bedingungen sorgen.  

 

So kann die Blüte zu Weihnachten gelingen

Jede Zwiebel bringt ein bis zwei bis zu 80 Zentimeter lange Blütenschäfte hervor. An jedem Schaft entstehen wiederum drei bis vier große Trichterblüten. Die Blütenblätter können rot, rosa, weiß, gelb oder auch in mehreren Farben gestreift sein. 

Wenn man möchte, dass die Zwiebelblume zu Weihnachten blüht, sollte man beim Kauf schon darauf achten, dass die Knospe tropfenartig auf dem Stiel sitzt, berichten "Mein schöner Garten" und die "Neue Osnabrücker Zeitung".

Vier Wochen bis zur Blüte

Als Faustregel gilt: Pflanzt man die Zwiebel mit der tropfenartigen Knospe dann direkt ein, braucht sie so knapp vier Wochen bis zur Blüte. Wenn es schneller gehen soll, sollte die Blüte schon weiter ausgebildet oder etwas geöffnet sein.

Wenn die Knospe erst zwei Fingerbreit aus dem Hals der Zwiebel herausschaut, braucht sie nach dem Einpflanzen zum Beispiel noch fünf bis sechs Wochen bis zur Blüte.

Generell gilt: Pflanzen Sie die Zwiebel so ein, dass die obere Hälfte nicht mit Erde bedeckt ist. 

Knospe einer Amaryllis

Am wohlsten fühlen sich Amaryllis in der Blühphase an einem hellen Platz wie etwa auf einer Fensterbank oder im Wintergarten und bei etwa 20 Grad Celsius. Nachts kann es mit bis zu 16 Grad Celsius etwas kühler sein. Bei nicht zu warmen Temperaturen, hält die Blüte länger. 

Wichtig ist auch, dass ausreichend Platz im Topf ist. Am Rand des Topfes sollten zwei bis höchstens fünf Zentimeter Platz sein. Gut geeignet sind Tontöpfe mit einem Loch. 

 

Richtiges Gießen

Die frisch eingepflanzte Zwiebel wird erstmal wenig gegossen: etwa einmal in der Woche. Wenn der Blütenschaft anfängt, zu wachsen, kann man langsam etwas mehr gießen. Danach sollten Sie die Amaryllis alle zwei bis drei Tage gießen. 

Im Sommer etwas düngen

Wenn die Blüte zu welken beginnt, sollten Sie ihre Amaryllis zum ersten Mal düngen, danach etwa alle drei bis vier Wochen. 

Über den Sommer empfehlen Pflanzenexperten, die Amaryllis am besten einmal pro Woche mit etwas Flüssigdünger zu versorgen. Ab April/Mai bekommt die Amaryllis drinnen dann alle zwei Wochen und draußen einmal pro Woche etwas Dünger. Ab August stellen Sie das Düngen dann wieder ein. Ab September bekommt die Zimmerpflanze dann wieder etwas Wasser. Im November wird sie wieder neu eingepflanzt.

 

Mit Material von NOZ, dpa, Mein schöner Garten
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