Luftbild der Tarmstedter Ausstellung

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Maren Diersing-Espenhorst | am

Tarmstedt: Der Norden trifft sich wieder

Endlich ist es wieder soweit: Nach langer Coronapause trifft sich die Branche in diesem Jahr in Tarmstedt. LAND & FORST fragte Hermann Cordes, Geschäftsführer der Ausstellung, was die Besucher vor Ort erwartet.

Herr Cordes, Sie sind jetzt Geschäftsführer der Tarmstedter Ausstellung. Was reizt Sie an dieser Position?

Als Geschäftsführer der Tarmstedter Ausstellung kann ich etwas für die Landwirtschaft im norddeutschen Raum tun. Die Veranstaltung ist einerseits eine hochkarätige regionale Fachausstellung für Niedersachsens Landwirte. Sie bietet aber wie kaum eine andere Veranstaltung auch jährlich die Chance, Verbraucher, Landwirte und die gesamte Branche im ländlichen Raum zusammenzubringen. Deshalb engagiere ich mich hier gern, zumal ich als Landwirtssohn aus dem Nachbarort Westertimke der Ausstellung schon von Kindesbeinen auf an verbunden bin und bereits seit mehr als 25 Jahren im Ausstellungsteam aktiv war.

Was macht Tarmstedt für Sie besonders?

Die Tarmstedter Ausstellung ist ein fester Treffpunkt für Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft im Elbe-Weser-Raum. Deshalb heißt es „Der Norden trifft sich in Tarmstedt.“ Das wird besonders an der Eröffnungsfeier deutlich. Die Ausstellung ist die Informationsplattform für Landwirte als Treffpunkt mit ihren Händlern und Marktpartnern. Und sie verbindet einen familiären Stil im gesamten Team mit Professionalität in der Organisation im Vorfeld und während der Ausstellung.

Was ist Ihr persönliches Highlight auf der Ausstellung?

Da gibt es viele. Aber erst einmal ganz klar die Eröffnungsfeier mit dem anschließenden Eröffnungsrundgang am Freitag.

Was können die Besucher auf der diesjährigen Ausstellung erwarten?

Ein komplett ausgebuchtes Gelände mit einem umfassenden Angebot für die Landwirtschaft und die Bevölkerung aus dem ländlichen Raum. Und hinsichtlich der Landtechnik sind alle Marken und Anbieter, die im norddeutschen Raum wichtig sind, präsent.

Welchen Einfluss hat oder hatte die Coronapandemie auf die Tarmstedter Ausstellung und die zukünftige Ausrichtung?

Die Tarmstedter Ausstellung konnte zwei Mal nicht durchgeführt werden. Das hatte natürlich erhebliche Auswirkungen. Dadurch ist aber auch allen deutlich geworden, was eigentlich fehlt, wenn die Ausstellung als wichtigste Plattform der Wirtschaftsförderung im Landkreis und im gesamten Elbe-Weser-Dreieck fehlt.

Deshalb haben sich sowohl der Gesellschafter, die Gemeinde Tarmstedt, als auch der Landkreis Rotenburg/Wümme sowie die Samtgemeinde finanziell engagiert. Sie haben nicht nur geholfen, Verluste abzudecken, sondern durch die Unterstützung der Investition in die Digitalisierung auch dafür Sorge getragen, dass die Ausstellung möglichst sicher wieder durchgeführt werden kann.

Wie wollen Sie die Veranstaltung in den kommenden Jahren entwickeln?

Tarmstedt ist und bleibt der Sommer-Treffpunkt für Landwirtschaft, Rindvieh- und Pferdezucht am zweiten Juli-Wochenende. Wir werden das Konzept weiterentwickeln, aber dabei diese Mission im Visier haben. Den Ausstellern werden wir hinsichtlich der Infrastruktur noch mehr digitale Möglichkeiten bieten, damit sie den wichtigen Trend der Digitalisierung der Landwirtschaft auch auf ihren Ständen auf der Tarmstedter Ausstellung abbilden können.

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