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Afrikanische Schweinepest: Brandenburg startet mit Zaunbau

Brandenburg beginnt morgen (20. Dezember) an der polnischen Grenze mit dem Bau von Schutzzäunen gegen Afrikanische Schweinepest.

Das Land Brandenburg rüstet sich ab morgen (20. Dezember) mit einer besonderen Maßnahme gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). Das teilte das Verbraucherschutzministerium jetzt mit. Das Risiko der Einschleppung durch infizierte Wildschweine aus Westpolen nach Deutschland werde größer, heißt es.

Die ersten Wildschutzzäune sollen in der Nähe von Guben im Landkreis Spree-Neiße errichtet werden. Schwerpunkte der Präventionsmaßnahme sind zudem der Landkreis Oder-Spree sowie die Stadt Frankfurt (Oder).

120 Kilometer Zaun für 160.000 Euro

Aufgestellt werden mobile Elektro- und Duftzäune. Geplant ist bislang der Aufbau entlang von 120 Kilometern des insgesamt 280 Kilometer langen Grenzverlaufs zwischen Brandenburg und Polen. Die Wildschutzzäune sollen je nach Gefährdungslage entlang der Neiße und Oder lokal sowie zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen.

Die Kosten für den Aufbau der Zäune übernimmt das Land Brandenburg, die Entscheidung über den genauen Verlauf treffen die Landkreise. Die Zäune kosten insgesamt etwa 160.000 Euro und sind rund 90 Zentimeter hoch.

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