Fleischregal im Aldi
Christel Grommel | am

Aldi will europäische Umsetzung der Fleischsteuer

Aldi will die von Julia Klöckner geplante Tierwohlabgabe unterstützen. Gleichzeitig setzt der Discounter aber sehr hohe Hürden für eine Umsetzung.

Der Aldi-Süd-Sprecher sagte dazu, es müssten "alle Markt­teil­neh­mer ins Boot – mög­lichst auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne". Damit die Abgabe auch wirklich den Tieren zugute komme, müsse eine saubere ordnungspolitische Umsetzung her, so der Sprecher von Aldi-Nord. Die Abgabe solle in einen Fonds fließen, aus dem dann Umbauten finanziert würden.

Die Le­bens­mit­te­l­ex­per­tin des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­bands, Anne Markwardt, kritisiert dies: "Wir brau­chen hö­he­re ge­setz­li­che Stan­dards und eine ef­fek­ti­ve, be­triebs­ge­naue Kon­trol­le der Tier­ge­sund­heit. Dann wer­den die Prei­se au­to­ma­tisch stei­gen." Aldi zwinge durch harten Wettbewerb Landwirte, immer günstiger zu produzieren. Der Discounter stehle sich aus der Verantwortung und schiebe diese weiter, sagte sie in Bezug auf dessen Aussagen zur Fleischsteuer.

Mit Material von spiegel.de

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