Die ARD zeigt heute um 21:45 Uhr einen Beitrag über den Preisverfall beim Fleisch und die ungewisse Zukunft des Schnitzels.

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Ellen Hartmann | am

ARD zeigt heute Reportage zum Thema "Das Ende des Schnitzels?"

Heute Abend (13. Januar) zeigt die ARD im Rahmen ihres politischen Fernsehmagazins "Panorama" einen Beitrag über den Preisverfall beim Schweinefleisch und die ungewisse Zukunft des Schnitzels.

"Lange gehörte das panierte Schweineschnitzel als Klassiker zur deutschen Esskultur", so NDR-Reporterin Oda Lambrecht, die für den Beitrag recherchiert hat. "Doch durch Tierschutzskandale, Umweltprobleme und Klimakrise hat das Image der Branche gelitten." Im ARD-Magazin Panorama kommt - neben Landwirtschaftsminister Cem Özdemir - auch Landwirtin Gesa Langenberg zu Wort. Sie ist Schweinemästerin in Bockstedt und hält ihre Tiere konventionell, also auf einem Betonboden ohne Stroh und ohne Auslauf nach draußen. 

Kritik von Tierschutzverbänden und Verbrauchern

Doch gerade diese konventionelle Schweinehaltung erntet derzeit immer mehr Kritik, insbesondere von der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Sie hält diese Art der Tierhaltung für "tierschutzwidrig". Doch auch der neue Bundesagrarminister sieht die Lage der konventionellen Mästerinnen und Mäster düster. Im Panorama-Beitrag sagt Özdemir, dass die gegenwärtige Situation nur Verlierer produziere. Landwirtin Gesa hat auch bereits auf die Wünsche der Verbraucher reagiert und ist dabei ihren Betrieb umzubauen. So hat sie bereits Wände weggenommen, damit die Tiere ins Freie laufen können. Zusätzlich soll es in ihrem Schweinestall bald Stroh und auch mehr Platz für die Tiere geben. 

Was will Özdemir gegen den Preisverfall tun?

Dennoch ist Langenberg die Entscheidung zum Umbau nicht leichtgefallen, da dieser Schritt hohe Investitionen bedeutet. Momentan rechnet die Mästerin mit Kosten in Höhe von einer halben Million Euro. Zusätzlich fallen die Schweinepreise immer weiter und auch die Nachfrage nach Schweinefleisch sinkt. Hier fordert Özdemir im Beitrag, dass die Verbraucher für Fleisch mehr bezahlen müssen. Denn ohne ein System, dass gewährleiste, dass es mehr Tierwohl und mehr Klimaschutz gebe, aber auch dafür sorge, dass Landwirte besser entlohnt werden, gehe es nicht, so der Bundesminister. 

Mit Material von ARD & tagesschau.de
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