Schutzzaun gegen die ASP in Brandenburg
Christel Grommel | am

ASP: Bauernverband kritisiert Krisenreaktion

Der Deutsche Bauernverband will eine bessere Koordinierung der Krisenreaktion in Brandenburg nach den dortigen ASP-Fällen.

Generalsekretär Bernhard Krüsken sagte: "Wir haben überhaupt kein Verständnis dafür, wenn am Tag X die Bekämpfungsmaßnahmen erst mit Verzögerung anlaufen und mehrere Krisenstäbe nebeneinander her arbeiten, ohne dass eine einheitliche Linie zu sehen ist." Dieses "Chaos" müsse schnell ein Ende haben. Die Ausbrüche müssten mit aller Konsequenz eingedämmt werden. 

Auch der Landesbauernverband hatte Kritik geübt und einen gemeinsamen Krisenstab in Brandenburg gefordert. Derzeit seien die drei betroffenen Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree und Dahme-Spreewald zuständig, und deren Kompetenzen endeten jeweils an der Kreisgrenze. Diese Kritik hatte das Landes-Verbraucherministerium jedoch zurückgewiesen.

Kasch leitet Krisenstabs-Sitzung

Die Staatssekretärin im Bundesagrarministerium, Beate Kasch, wird heute in Brandenburg vor Ort sein. Sie leitet direkt aus Potsdam eine Sitzung des Zentralen Krisenstabs Tierseuchen-bekämpfung, dem auch Vertreter der Länder und das bundeseigene Friedrich-Loeffler-Institut angehören.

Vor Ort wird sich Kasch mit den zuständigen Behörden auch über den aktuellen Stand der Infektionslage und die entsprechenden Schutzvorkehrungen austauschen. Dabei wird es auch darum gehen, an welchen Stellen das Bundesministerium das Land Brandenburg und die zuständigen Behörden weiter unterstützen kann, damit die Ausbreitung der ASP verhindert wird.

Mit Material von BMEL, dpa

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