Wildschwein liegt im Wald

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Christel Grommel | am

ASP-Fund in Frankfurt (Oder)

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein-Kadaverfund im Bereich der nördlichen Oderwiesen der Stadt Frankfurt (Oder) bestätigt.

Der Kadaver wurde östlich der festen Wildschweinbarriere hin zur polnischen Grenze gefunden, die notwendigen Maßnahmen wurden sofort eingeleitet.

Die Stadt Frankfurt (Oder) habe umgehend einen Krisenstab eingerichtet. Es werde unverzüglich westlich der festen Wildschweinbarriere zielgerichtet und großflächig nach Schwarzwildkadavern gesucht. Jäger, Menschenketten, Fallwildsuchhunde und Polizeihubschrauber seien im Einsatz.

Seuchendruck weiterhin stark

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher sagte, der Fund zeige, wie stark der Seuchendruck aus Polen weiterhin sei. 

"Zunächst bin ich froh, dass ganz offensichtlich der Schutzzaun wirkt, denn das Tier wurde vor dem Zaun zur Oderseite hin gefunden.  Oberstes Ziel ist es festzustellen, ob das Seuchengeschehen auf die Region östlich der Wildschweinbarriere begrenzt ist."

Die Zahl der bestätigten Fälle in Brandenburg erhöht sich damit auf 719.

Die Gesamtzahl der ASP-Fälle in Deutschland liegt nun bei 767.

Mit Material von ISN
Ein Wildschwein wühlt im Boden

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