Polen zählt derzeit immer mehr Fälle der Afrikanischen Schweinepest.
Ellen Hartmann | am

ASP hält Polen weiter in Atem

In Polen sind Wildschweine besonders von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Allein in der vorletzten Woche gab es 87 Seuchenfälle.

Bei insgesamt 147 Wildschweinen wurden diese 87 Fälle festgestellt. Seit Jahresbeginn konnten somit schon 266 Fälle bei Wildschweinen nachgewiesen werden. Experten sind sich sicher: Das derzeitige Infektionsgeschehen gebe Rückschlüsse darauf, dass es in diesem Jahr mehr Fälle geben werde als noch im Vorjahr.

Zahlen sollen steigen

2020 gab es 4.152 amtlich registrierte ASP-Fälle. Die Seuche erreichte damit einen Höhepunkt. Besonders die regionale Konzentration der Seuchenfunde würde, aus deutscher Sicht, die Sorge vor weiteren Einschleppungen hochhalten.

In der vorletzten Woche wurden in der Wojewodschaft Lebus im Westen Polens 41 neue Fälle gemeldet. Darunter betrafen die meisten Fälle die Landkreise Żagań und Żary, die nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt liegen. Doch auch weiter östlich gelegene Wojewodschaften seien von der ASP betroffen – darunter auch Regionen, die bisher als „ASP-freie“ Regionen galten.

Mit Material von AgE
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