Schweinehaltung im Freien
Christel Grommel | am

ASP: Kleinbetriebe besser kontrollieren

Der zentrale Krisenstab Tierseuchen forderte die Länder auf, die Biosicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags der ASP in den Hausschweinbestand besser zu kontrollieren, besonders in Kleinstbetrieben.

Unter Leitung der Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Beate Kasch, kam in der letzten Woche erneut der Zentrale Krisenstab Tierseuchen mit Vertretern von Bund und Ländern und dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) zusammen. Derzeit wird die Ursache für den Eintrag der ASP in die Hausschweinbestände untersucht. 

Kasch betonte in der Runde, dass die Biosicherheit von Betrieben entscheidend dafür sei, dass der ASP-Erreger nicht in Schweinebestände gelange. Gerade bei Kleinstbetrieben würden die Maßnahmen zur Biosicherheit nur mangelhaft eingehalten. 

Verstärkt kontrollieren

Kasch forderte die Länder daher erneut auf, das verstärkt zu kontrollieren und Abhilfe zu schaffen. So machte sie deutlich: "Eine bessere Kontrolle der Biosicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags der ASP in den Hausschweinbestand ist zwingend erforderlich - auch in den Kleinstbetrieben. Die Länder sind hier zuständig und stehen in der Pflicht. Ich habe die klare Erwartung, dass sie dieser Aufgabe auch nachkommen. Dass die ASP in Brandenburg nun in zwei solcher Kleinsthaltungen nachgewiesen wurde, verdeutlicht die Dringlichkeit."

Die ISN mahnte, dass auch Hobbyhalter, zum Beispiel von den derzeit beliebten Minischweinen, besser kontrolliert werden müssten. Der Verein erwarte ebenfalls mehr Konsequenz von den Ländern. 

Mit Material von ISN
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