Wildschweinkadaver

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Anne-Maria Revermann | am

ASP rückt erneut näher

Der westlichste Fundort ASP-infizierter Wildschweine ist nur noch gut 10 km von Brandenburg und Sachsen entfernt.

Immer wieder werden in Westpolen Wildschweinkadaver gefunden und positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet. Der westlichste Fundort ist nunmehr nur noch gut 10 km von Sachsen und Brandenburg entfernt.

Dennoch arbeitet die Veterinärverwaltung trotz der Corona-Krise weiterhin daran, die Einschleppung der ASP in den Freistaat Sachsen zu verhindern.

Risiko eines ASP-Eintrags unverändert hoch

Der Freistaat Sachsen verstärkt deshalb seine ASP-Präventionsmaßnahmen. Dazu gehört zum einen die Verpflichtung in ganz Sachsen Fallwildwildschweine, Unfallwildwildschweine und krank erlegte Wildschweine dem zuständigen Veterinäramt zu melden. Die Tierkörper sind auf die Afrikanische Schweinepest zu beproben und anschließend unschädlich über die Tierkörperbeseitigungsanlage Lenz zu entsorgen.

Biosicherheit in Schweinebetrieben erhöht

Zum anderen wird für den Landkreis Görlitz und den Landkreis Bautzen zusätzlich die Beprobung aller gesund erlegten Wildschweine angeordnet und, insofern sie anfallen, die Entsorgung aller Aufbrüche und der Schwarte von erlegtem Schwarzwild über die Tierkörperbeseitigungsanlage.

Beide Maßnahmen ergänzen die, die bereits zum Schutz der einheimischen Schweinehaltungsbetriebe ergriffen wurden. So sind in den letzten Jahren alle Schweinehalter in Sachsen über die Erkrankung informiert und die Biosicherheitsmaßnahmen erhöht worden.

Mit Material von Sächsische Staatskanzlei

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