Warnschild Afrikanische Schweinepest - Sperrzone 1 in Brandenburg.
Ellen Hartmann | am

ASP: Weiterer Fall in Brandenburg nachgewiesen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in einem weiteren Kleinstbetrieb im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg bei Hausschweinen festgestellt worden. Dass hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nun bestätigt.

Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat das nationale Referenzlabor (das Friedrich-Loeffler-Institut) die Tierseuche in verschiedenen Proben des Kleinstbetriebes nachgewiesen. Weiter heißt es, dass sich der Betrieb in der bisherigen Sperrzone befinde, die aufgrund der ASP-Fälle bei Wildschweinen errichtet wurde. 

ASP nun in drei Hausschweinebeständen bestätigt

Erst am vergangenen Donnerstag (15. Juli) wurde die ASP zum ersten Mal in Deutschland in zwei Hausschweinebeständen in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Spree-Neiße bestätigt. Momentan würden epidemiologische Untersuchungen laufen, wie die Tierseuche eingetragen werden konnte, so das BMEL. Hier würden die örtlichen Behörden vom FLI unterstützt werden. Für den Menschen sei die Krankheit weiterhin ungefährlich, heißt es weiter. Jedoch fordert das BMEL Halterinnen und Halter dazu auf, das Risiko einer ASP-Übertragung auf Hausschweine zu reduzieren. Hier müsse gerade der Kontakt von Schweinen und Wildschweinen vermieden werden - gerade in der Auslauf- und Freilandhaltung bei Hausschweinen. 

Aufstallung von Schweinen in Auslauf- und Freilandhaltung

Daher sollten Schweine in Auslauf- und Freilandhaltung in ASP-Gebieten aufgestellt werden. Hierzu hatte das BMEL beim FLI eine fachliche Einschätzung eingefordert. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte die Bundesländer bereits auf Basis dieser FLI-Einschätzung aufgefordert, der Aufstallung nachzukommen. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt diese Bewertung. Wichtig sei vor allem, dass Schweinehalter in betroffenen ASP-Gebieten dafür sorgen, dass ihre Tiere so abgesondert werden, dass sie mit Wildschweinen nicht in Berührungen kommen. 

Mit Material von BMEL
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