Schild mit Warnung vor ASP
Christel Grommel | am

ASP: Weitere weltweite Ausbreitung

Die ASP breitet sich weltweit weiter aus. Nun ist die Afrikanische Schweinepest erstmals in Papua-Neuguinea ausgebrochen und damit zum ersten Mal Ozeanien betroffen.

Bereits Ende 2019 soll es erste Todesfälle von meist freilaufenden Schweinen in kleinen Haltungen gegeben haben. Im Februar verstärkten sich die Ausbruchszahlen. Inzwischen geht die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) von über 400 verendeten Tieren aus. Ausbruchsherd ist die Provinz Mendi im südlichen Hochland. Wahrscheinlich hätten sich die Tiere über verunreinigte importierte Fleischabfälle infiziert. 

Im Nachbarland Australien ist man aufgrund des ASP-Ausbruchs besorgt. Der australische Landwirtschaftsminister David Littleproud erklärte, dass die Biosicherheitsmaßnahmen derzeit wichtiger denn je seien. Viele in 2019 eingeleitete Maßnahmen sollten nun weiter ausgebaut werden.

Biosicherheit befolgen

In Europa bleibt die Gefahr ebenfalls hoch. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden rund 2.500 Ausbrüche bei Wildschweinen und 162 bei Hausschweinen erfasst. 

Für die landwirtschaftlichen Haltungen zeichnet sich eine leichte Entspannung ab, bei den Wildschweinen bleibt die Situation jedoch besorgniserregend. Daher hat der Fachbeirat Schwein im Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) um Unterstützung bei der Sensibilisierung der Schweinehaltenden Betriebe gebeten. 

Dazu regte der Bundesverband an, vorhandene, aber kostenpflichtige eLearning-Tools zu Biosicherheit künftig kostenlos anzubieten. Videoschnipsel aus diesen Tools sollen als Unterstützung der Betriebsberatung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Der BRS wurde beauftragt, ein Projekt zur Finanzierung zu initiieren.

Interessierte Unternehmen oder Landwirte können hierfür Projektanteile online zeichnen: Projekt "Biosicherheit"

Mit Material von ISN und BRS

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