Wildschwein im Wald
Christel Grommel | am

ASP: Zweiter Ausbruch in polnischem Hausschweinbestand

In Polen ist die Afrikanische Schweinepest zum zweiten Mal in diesem Jahr in einem landwirtschaftlichen Bestand ausgebrochen.

Bereits am Donnerstag vergangener Woche hatte sich ein Verdachtsfall im Landkreis Międzychodzki der Wojewodschaft Großpolen ergeben. Kurz darauf wurde dieser im Labor bestätigt. 

Der betroffene Betrieb hielt rund 3.000 Schweine. Die Keulung wurde von den Veterinärbehörden unmittelbar angeordnet.

Der Ausbruchsherd liegt gut 100 km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. In der Gegend hatte es in den vergangenen Wochen mehrere ASP-Fälle bei Wildschweinen gegeben.

Das Warschauer Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass es in den Sommermonaten wieder vermehrt zur Einschleppung des Virus in Nutztierhaltungen kommen könnte.

Neue ASP-Funde in Westpommern

In der Wojewodschaft Westpommern gibt es weitere Funde von verendetem Schwarzwild. Laut den Behörden sind diese nachweislich mit ASP infizierten Tiere in einer Gegend registriert worden, die bisher noch als frei von der Tierseuche galt.

Damit hat sich die Afrikanische Schweinepest wohl weiter in den Nordwesten Polens ausgebreitet und ist noch näher an Mecklenburg-Vorpommern herangerückt, wo bislang keine ASP-Fälle verzeichnet worden sind.

Mit Material von ISN
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