Clemens Tönnies, Geschäftsführer Tönnies
Anne-Maria Revermann | am

Clemens Tönnies: "Ich mach´ mich nicht aus dem Staub"

"Ich werde dieses Unternehmen aus dieser Krise führen", so Clemens Tönnies. Damit wies er Rücktritts-Spekulationen zurück.

Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Schlachthof Tönnies, weist Clemens Tönnies nun Rücktritts-Spekulationen zurück. "Ich werde dieses Unternehmen aus dieser Krise führen", sagte der 64-Jährige am Samstag (20. Juni) auf einer Pressekonferenz in Rheda-Wiedenbrück. "Und dann sehen wir weiter. Ich mach' mich nicht aus dem Staub."

Zuvor hatte Neffe Robert Tönnies in einem Brief seinen Onkel Clemens aufgefordert, den Weg frei zu machen. Sohn Max Tönnies solle die Arbeit in der Geschäftsführung übernehmen. Zudem forderte Robert Tönnies die Einberufung einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung. Der Streit zwischen Onkel und Neffe dauert schon mehrere Jahre an.

Auch das Verhältnis zwischen dem Kreis Gütersloh und der Firma Tönnies sei zerrüttet. "Das Vertrauen, das wir in die Firma Tönnies setzen, ist gleich Null", so der Leiter des Krisenstabes, Thomas Kuhlbusch.

Am Samstag (21. Juni) wurde der Betrieb für 14 Tage geschlossen, zu diesem Zeitpunkt waren 1.029 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden.

Mit Material von dpa

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