Schlachthof

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Christel Grommel | am

Ein Drittel der Schlachthof-Mitarbeiter bleibt nach Ostern weg

In den Schlachthöfen ist die Auslastung gering. Trotzdem fehlen Mitarbeiter, denn viele Arbeiter aus osteuropäischen Ländern sind nicht aus dem Osterurlaub zurückgekehrt.

Schlachthöfe haben aktuell Probleme. Die Auslastung ist niedrig, weil die Schweineproduktion rückläufig ist. Dazu kommen Exportprobleme aufgrund der Afrikanischen Schweinepest, ein sinkender Konsum von Schweinefleisch sowie steigende Kosten infolge des Ukraine-Kriegs.

Es fehlen Mitarbeiter

Trotzdem sind Mitarbeiter in den Schlachtbetrieben knapp. Arbeiter, die aus Polen, Rumänien, Bulgarien oder Ungarn stammen, sind zu den Feiertagen an Ostern in ihr Heimatland gereist - aber ein Drittel kehrte nicht wieder zurück. Tönnies hatte Ende März an der polnisch-ukrainischen Grenze Geflüchtete anzuwerben versucht.

Thomas Bernhard von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) befürchtet, dass ukrainische Geflüchtete überwiegend in prekären Beschäftigungen landen könnten, in der Fleischwirtschaft oder im Obst- und Gemüsebau. Dubiose Werkverträge sind in der Fleischwirtschaft nicht mehr erlaubt - die Zahl der sozialversicherten Menschen habe sich im Bereich der Schlachthöfe von Ende 2020 bis Juni 2021 verdoppelt, so Bernhard.

Mit Material von dpa, noz
Toennies-Lastwagen-LKW-imago

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