Schweinehälften im Schlachthof
Anne-Maria Revermann | am

Emsland: Schlachthof zieht wegen Schließung vor Gericht

Der Schlachthof Weidemark in Sögel beantragt eine einstweilige Verfügung wegen der 22-tägigen, amtlichen Schließung.

Gegen die 22-tägige Schließung des Schlachthofs Wiedemark in Sögel, will das Unternehmen nun gerichtlich vorgehen und beantragt eine einstweilige Verfügung beim Verwaltungsgericht.

Die Schließung sei nicht verhältnismäßig, so ein Sprecher. "Wir müssen neben dem Infektionsschutz auch den Tierschutz auf den Höfen in der Region sicherstellen", so Weidemark-Geschäftsführer Christopher Rengstorf. Der Druck auf die landwirtschaftlichen Erzeugungsketten müsse verringert werden. Landwirte aus der Region sehen das ähnlich.

Der Landkreis Emsland hatte mitgeteilt, dass die Schlachtung am Freitag (9. Oktober) ende, bis Sonntag (11. Oktober) werde noch zerlegt, danach werde der Betrieb mit rund 2.000 Mitarbeitern voraussichtlich 22 Tage, also bis zum 3. November, dicht sein.

 

Mit Material von dpa
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