Schweineschlachtkörper hängen in einem Schlachthof
Anne-Maria Revermann | am

Emsland: Weidemark wieder zur Hälfte ausgelastet

Nach dem Corona-Ausbruch bei Weidemark in Sögel wurde die Schlachtung von Schweinen weiter hochgefahren.

Nachdem es im Oktober zu einem Corona-Ausbruch im Schlachthof Sögel kam, wurde die Schlachtung bei Weidemark vor zehn Tagen wieder aufgenommen. Die Schlachtkapazität lag bei 5.000 Tieren pro Tag.

Mittlerweile werden bei Weidemark 8.000 Schweine geschlachtet, wie die NOZ berichtet. Damit ist der zur Tönnies-Gruppe gehörende Schlachthof zur Hälfte ausgelastet.

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Ziel: Schlachtkapazitäten weiter erhöhen

Ziel sei es, die Schlachtkapazitäten bei Weidemark weiter hochzufahren, so Unternehmenssprecher Fabian Reinkemeier auf Anfrage der NOZ. Mit Blick auf den weiter wachsenden, dramatischen Schweinestau und die Situation der Landwirte sei dieser Schritt nötig.

In Sögel, im Landkreis Emsland, seien die Corona-Fallzahlen stabil niedrig. Weidemark hatte deshalb beim Landkreis Emsland beantragt, die Schichten auszuweiten - in der Hoffnung, Schlachtung und Zerlegung weiter aufzustocken. Eine Entscheidung darüber stehe noch aus. Gestern (21. Oktober) hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund die sogenannte "Arbeitsquarantäne" von Werkarbeitern bei Weidemark kritisiert.

Barbara Otte-Kinast zur Notlage der Schweinehalter

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