Offener Kälberstall
Mobiles Iglu in einem Kälberstall
Kälber liegen im Stall auf Stroh
Landwirt fährt im mobilen Tank Milch durch den Kälberstall
Kalb am Nuckeleimer
Jan-Gerd Ahlers | am

Frischluft für Kälber ermöglichen

Die Kälberaufzucht ist die Grundlage für die künftige Herde. Wir waren bei Uwe Reinermann in Rüsfort, Kreis Osnabrück. Seine Verlustrate liegt bei nur einem Prozent. Ein Erfolgsgeheimnis: viel frische Luft von der Geburt an.

  • Der licht- und luftdurchflutete Kälberstall ist 20 x 35 m groß. Es ist kein Stall im herkömmlichen Sinne, sondern nur ein Dach mit einer Firsthöhe von 4 m, Stahlstützen und einer Holzkonstruktion.
  • Der Stall verfügt über einen Windschutz: Auf der einen Seite schützt der Jungviehstall, auf der anderen Seite wurde extra ein Wall aufgeschüttet. 
  • Auf der einen Seite unter dem Hallendach stehen 20 Kunststoffiglus als Witterungsschutz für die Einzelhaltung. Dieses Haltungssystem ist mit mehr Handarbeit durch Einstreu und Boxenpflege verbunden. Die Einzelhaltung unter Außenklimabedingungen entspricht weitgehend dem natürlichen Verhalten und sorgt für einen geringen Keimdruck, vorausgesetzt die Iglus sind sauber.
  • Die Kälber sind an der frischen Luft und sofort den Umweltreizen ausgesetzt. Im Sommer sind Belüftung und Beschattung wichtig, um Hitzestress zu vermeiden, im Winter braucht das Kalb Sonne und Wärme. Zur Desinfektion streut Reinermann auch Kalk ein.
  • Die großen Iglus können zum Entmisten bequem mit dem Frontlader verschoben werden. Vorne gibt es ein Fressgitter, dort befestigt ist die Milchbar mit zehn Nuckeln. Vor dem Fressgitter gibt es eine 120 cm große Standfläche aus Beton.
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