Samuraiwespe auf einem Eigelege der Marmorierten Baumwanze.

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Anne-Maria Revermann | am

Fund der Samuraiwespe erfreut Obst- und Gemüsebauern

Deutschlandweit ist Forschern der erste Nachweis der Samuraiwespe gelungen. Vor allem für Landwirte ist das eine gute Nachricht.

Der erste Fund der Samuraiwespe in Deutschland dürfte Obst- und Gemüsebauern erfreuen. Denn die nur zwei Millimeter große Schlupfwespe ist ein natürlicher Gegenspieler der Marmorierten Baumwanze, die den Obst- und Gemüsebau massiv bedroht und hier enormen Schaden verursacht. Die Wanze gilt als Schädling und stammt ursprünglich aus China. Im Jahr 2004 wurde sie nach Europa eingeschleppt.

Die Baumwanze saugt an Blättern und Früchten von mehr als 300 Pflanzenarten. In Südtirol hat sie für Ernteverluste von mehr als 500 Millionen Euro gesorgt.

In Deutschland sind vor allem Südbaden und die Bodenseeregion von der Wanze betroffen. In Europa gibt es bislang noch keinen biologischen Gegenspieler, der die Baumwanze in Schach halten kann. Experten erforschen nun, wie die Samuraiwespe in der biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden kann.

 

Mit Material von dpa

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