Ein Huhn läuft über eine Rampe in den Stall.
Ellen Hartmann | am

Geflügelgrippe: Erste Menschen infiziert

Das Auswärtige Amt von Russland hat bekannt geben, dass sich erstmals Menschen mit dem Geflügelgrippe-Virus H5N8 infiziert haben.

Wer tote oder erkrankte Tiere findet, solle sich in jedem Fall beim zuständigen Veterinäramt melden, fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Dabei solle jedoch beachtet werden, dass es nicht ungewöhnlich sei, im Feld einen toten Vogel zu finden.

Tote Vögel nicht anfassen!

Wenn allerdings mehrere verendete Vögel aufgefunden werden, sei ein Hinweis an das Veterinäramt sinnvoll, so Klöckner weiter. Wichtig sei vor allem, dass die Tiere nicht angefasst werden. "Wir nehmen die aktuelle Seuchenlage zum Anlass, Geflügelhalter daran zu erinnern, dass sie ihre Tiere durch eigene Maßnahmen schützen können, indem sie die Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einhalten", so die Bundesministerin. "Tote Vögel bitte nicht mit bloßen Händen anfassen – falls doch geschehen, sollten die Hände sofort desinfiziert werden."

Zahlen in Deutschland

Bisher gab es in Deutschland 625 amtlich bestätigte Fälle bei Wildvögeln und 65 Fälle beim Hausgeflügel. In der Bundesrepublik gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass das H5N8-Virus auf den Menschen übertragen wurde.

Mit Material von BMEL
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