Geflügelpest in Niedersachsen, Warnschild an der Straße
Christel Grommel | am

Geflügelpest in Niedersachsen weiter auf Vormarsch

Die Geflügelpest breitet sich weiter in Niedersachsen aus. In den Landkreisen Vechta, Cloppenburg und Diepholz gab es neue Fälle in Betrieben.

Im Landkreis Vechta war es der zweite Ausbruch von Geflügelpest innerhalb von einer Woche. In einem Legehennenbetrieb in Bakum wurde das Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen. Alle 103.000 Legehennen im betroffenen Betrieb müssen nun getötet werden. Der betroffene Betrieb liegt in dem Beobachtungsgebiet, das aufgrund des ersten Geflügelpestausbruchs festgelegt worden war.

Auch im Landkreis Diepholz gab es einen neuen Ausbruch. In einem Putenmastbetrieb in Lemförde mit 15.000 Tieren wurde das Virus H5N8 nachgewiesen. Alle Tiere des Bestands wurden getötet. Um den Betrieb herum wurden zudem ein Sperrbezirk sowie ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. 

Fast 400.000 Tiere im Landkreis Cloppenburg betroffen

In der Gemeinde Bösel im Landkreis Cloppenburg wurde ebenfalls der Erreger H5N8 nachgewiesen. Hier ist ein Putenbetrieb betroffen, die rund 12.000 Puten im Alter von 15 bis 16 Wochen wurden tierschutzgerecht getötet. Der Bestand befindet sich im bestehenden Sperrbezirk. Es handelt sich nach Angaben des Kreises um den mittlerweile 26. Ausbruch. Insgesamt waren von den Ausbrüchen im Kreis Cloppenburg 397.100 Tiere betroffen.

Mit Material von dpa, NDR
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