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Anne-Maria Revermann | am

Geflügelpest in Sachsen-Anhalt

Nach einem Fall von Geflügelpest in einer Putenmastanlage in Sachsen-Anhalt versuchen Behörden, eine Ausbreitung zu verhindern.

Laut Umwelt- und Landwirtschaftsministerium ist ein Putenmastbestand mit 20.000 Tieren betroffen. Die Tiere wurden getötet. Auf dem betroffenen Betrieb in der Gemeinde Bülstringen in Sachsen-Anhalt waren am Dienstag (31. März) Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sowie Mitarbeiter des Landesamts für Verbraucherschutz im Einsatz. Fahrzeuge wurden zum Zweck der Dekontamination eingesprüht.

Nach Angaben des Landesamtes für Verbraucherschutz handelt es sich bei dem Erreger um das Virus HPAIV H5N8, ein hochpathogenes Influenzavirus vom Subtyp H5N8.

In dem Tierbestand war dem Landkreis Börde zufolge am vergangenen Sonntag der Ausbruch festgestellt worden. Ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern wurden eingerichtet. Geflügelhalter im Umkreis müssen jeden Verdacht auf eine Erkrankung sofort dem Veterinäramt melden.

Mit Material von dpa

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