Schweine dichtgedrängt
Christel Grommel | am

Grüne wollen Schweinehaltern Ausstieg ermöglichen

Im niedersächsischen Landtag forderten die Grünen die Landesregierung auf, eine entsprechende Strategie aufzulegen.

Einem Entschließungsantrag zufolge sollen Landwirte unterstützt werden, die aus der Schweinehaltung aussteigen oder weniger Tiere besser halten wollen.

Die agrarpolitische Sprecherin der Grünen, Miriam Staudte, sagte, es ginge ihr nicht um eine Verringerung der Betriebe. Ziel sei eine Verringerung der Schweinebestände. Sie sprach von einem "beispiellosen Strukturbruch" in der Schweinehaltung, der besonders kleine Betriebe betreffe.

 

Zielgerichtete Förderung

Die Corona-Ausbrüche an den Schlachthöfen im vergangenen Jahr hatten zu einem massiven Stau der Schweine in den Ställen geführt, Preise waren eingebrochen.

Staudte halte es daher für sinnvoll, Landwirten den Ausstieg aus der intensiven Schweinehaltung zu ermöglichen. Zur Begründung heißt es dem Bericht zufolge im Antrag, das könne nur über zielgerichtete Förderung gelingen, die an einen Erhalt der Betriebe geknüpft ist und den Umstieg auf landwirtschaftliche Alternativen fördere. 

Staudte betonte auch, dass der Schweinefleischkonsum in Deutschland deutlich sinke.

Mit Material von dpa
on_Zukunft-Tierhaltung-B1_CDL.jpg
Produkte entdecken

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Artikel merken und teilen

✓ exklusiv: Video und Audio

✓ Familienzugang

✓ 1 Tag früher informiert

Digitale Ausgabe

✓ Artikel merken und teilen
✓ exklusiv: Video und Audio
✓ Familienzugang
✓ 1 Tag früher informiert
 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Die Zuckerrübenernte ist gestartet!
  • Vorstellung der Waldstrategie 2050
  • Kartoffelfeldtag in Dorstadt: Anbauverfahren und Pflanztechnik
  • Digitalisierung im Kuhstall

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen