Milchkühe-Futtertisch

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Laura Schneider | am

Die gute Nachricht der Woche

Einen Blick in die Zukunft einer trächtigen Kuh werfen – das soll ein Frühwarnsystem ermöglichen.

Einen Blick in die Zukunft einer trächtigen Kuh werfen – das soll ein Frühwarnsystem ermöglichen, das Wissenschaftlerinnen am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN) entwickelt haben.

Der Zeitraum um die Geburt ist eine besondere Belastung für den Stoffwechsel von Milchkühen. Manche Tiere können damit besser umgehen als andere, die in dieser Phase besonders anfällig für Krankheiten und Leistungseinbrüche sind. Zu welcher der beiden Gruppen eine Kuh gehört, lässt sich mit dem neuen System erstmals schon vier Wochen vor dem Abkalben vorhersagen. Dazu wird die Herzfrequenzvariabilität der Kühe gemessen und analysiert.

„Wenn wir Risikokühe rechtzeitig erkennen, können wir im Herdenmanagement entsprechend vorbeugen. Das ist ein wichtiger Faktor zur Erhöhung des Tierwohls“, erklärt PD Dr. Monika Röntgen vom FBN. Auch Kosten für Behandlungen, Leistungsausfall oder verringerte Fruchtbarkeit ließen sich so reduzieren. Die EU hat das System jetzt als Patent anerkannt.

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