on_Jerseykuh-Methanmessung
Madeline Düwert | am

Die gute Nachricht der Woche

Milch von der Weide ist gut fürs Klima: Eine Studie der Universität Kiel zeigt, dass Weidehaltung hohe Milchleistungen mit niedrigem Methanausstoß verbinden kann.

Forscherinnen und Forscher haben ein Jahr lang Leistung und Emissionen von Jersey-Kühen in Weidehaltung erfasst. Im Stall erhielten die Tiere zwei Kilogramm Kraftfutter. Das Ergebnis: Die Leistung war vergleichbar mit der von Tieren mit gleichem Gewicht und 61 Prozent Kraftfutter in der Ration. In der frühen Laktation lag sie bei bis zu 30 Kilogramm Standardmilch (energiekorrigiert) pro Kuh und Tag – bezogen auf das Gewicht der Jersey-Kühe (etwa 430 Kilogramm) eine hohe Leistung.

Gutes Futter sorgt für niedrige Emissionen

Die Methanemissionen waren mit acht bis zehn Gramm pro Kilogramm Standardmilch im Vergleich zur internationalen Literatur niedrig. Den Grund dafür sehen die Forscher in der guten Futterqualität und der hohen Futteraufnahme auf der Weide. Dazu seien die Kühe auf etwa 15 Teilflächen rotiert. 

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