Barbara Otte-Kinast
Madeline Düwert | am

Die gute Nachricht der Woche

Künftig sind Tierschutzkontrollen in Verarbeitungsbetrieben tierischer Nebenprodukte (VTN-Betriebe) möglich. Der Bundesrat hatte der Änderung des Tierschutzgesetzes vergangene Woche zugestimmt, die auf eine Initiative von Agrarministerin Barbara Otte-Kinast zurückging.

"Kein Tier soll unnötige Schmerzen erleiden. Die zuständigen Behörden haben nun die rechtliche Möglichkeit, bei VTN-Betrieben zu kontrollieren. Außerdem haben wir durch die Kennzeichnungspflicht endlich die Chance, die Tiere bis zum letzten Betrieb zurückzuverfolgen", sagte Barbara Otte-Kinast. Der Geltungsbereich erfasst alle wesentlichen Arten landwirtschaftlicher Nutztiere, die bei VTN-Betrieben angeliefert werden: Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde.

Der Hintergrund?

Hintergrund für die Bundesratsinitiative ist eine Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover: Mehr als zehn Prozent der angelieferten Kadaver haben Veränderungen, die darauf hindeuten, dass die betroffenen Tiere vor ihrem Tod länger anhaltenden Schmerzen und Leiden ausgesetzt waren. Otte-Kinast nahm dies zum Anlass, sich für regelmäßige Kontrollen in VTN-Betrieben einzusetzen. Damit sei ein Betretungsrecht verbunden.

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