Schweine auf Stroh.
Maren Diersing-Espenhorst | am

Die gute Nachricht der Woche

Hofnahe, mobile Schlachtungen sind bald möglich. Der Niedersächsische Landtag stimmte am Mittwoch (9. Juni) vergangener Woche für einen entsprechenden Antrag der Regierungskoalition.

"Damit schaffen wir einen weiteren Schritt in Richtung mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit", sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Die hofnahe Schlachtung erspare den Tieren viel Stress, weil der Transport wegfalle und biete sich für die regionale Versorgung an.

Verbraucher zeigen "hohes Interesse"

Zunächst muss im Juli auf EU-Ebene die bisherige Rechtslage geändert werden. Danach wird es möglich sein, bis zu drei Rinder, sechs Schweine oder drei Pferde im Herkunftsbetrieb in einer mobilen Schlachteinheit zu schlachten. Die mobile Einheit gehört dabei zu einem zugelassenen Schlachtbetrieb. Die EU-weit geltenden Hygienestandards müssen dabei gewährleistet sein. Der gesamte Schlachtvorgang unterliegt einer amtlichen Kontrolle. Kunden hätten ein "hohes Interesse" an diesem recht hochpreisigen Produkt, betonte Otte-Kinast. Kleinunternehmer sowie Erzeugerzusammenschlüsse können bei der Anschaffung mobiler Schlachteinheiten EU-Fördergelder bekommen.

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