Honigbiene fliegt eine Lavendelblüte an
Anne-Maria Revermann | am

Honigbienen sind nicht gefährdet

Honigbiene sind in unseren Breiten nicht gefährdet. Ein allgemeines Bienensterben gebe es nicht, sagt ein Bienenforscher.

Dieser Ansicht ist zumindest Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz. Ein allgemeines Bienensterben gibt es seiner Meinung nicht. Bedroht seien vor allem die zahlreichen weniger bekannten Wildbienenarten, die keine Staaten bildeten, sondern überwiegend solitär lebten.

Honigbienen haben starke Lobby

Die weit verbreitete Westliche Honigbiene sei nicht gefährdet, solange Imker sich um sie kümmern, so Tautz. Honigbienen seien in den letzten zehn Jahren zu „außerordentlich beliebten Tieren“ geworden und hätten weltweit eine starke Lobby. Die Imkerschaft wachse von Jahr zu Jahr und werde zunehmend jünger, weiblicher und auch städtischer.

Bienen sind robust

Bienen seien unglaublich belastbar und verfügten über verblüffende Fähigkeiten, sagt Tautz. Negativ auf die Gesundheit der Bienen wirken sich nach Angaben von Tautz Glyphosat und andere Herbizide aus, auch wenn der Einfluss meist indirekter Art sei.

Glyphosat schädige beispielsweise die bakterielle Darmflora der Bienen, was letztlich ihr Immunsystem schwächen könne. Zudem verringere das Herbizid das Nahrungsangebot für viele Insekten.

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